Betriebsrentenstärkungsgesetz – Fluch oder Segen für die bAV?

Versicherungen Top News Bilderstrecken von Stefan Terliesner

Was bedeutet das Betriebsrentenstärkungsgesetz in der Praxis? Experten identifizieren auf einer Fachtagung der Pensions-Akademie Potenziale, offene Fragen und Verbesserungsmöglichkeiten bei der geplanten Regelung.

Mindestgarantien bAV Stuttgarter Meissner

Die Koexistenz verschiedener bAV-Modelle wird die Verbreitung der Betriebsrenten stärken, so Henriette Meissner (Stuttgarter). Bild: Marketa Heinl, procontra

Das für 2018 geplante Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ist eine Chance für die dringend benötigte Weiterentwicklung und stärkere Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland.

Allerdings gilt es, die Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Denn gleichzeitig sind noch viele Punkte des Gesetzentwurfs verbesserungswürdig beziehungsweise lassen Fragen für die Umsetzung offen. Dies war der Konsens der Fachtagung zum BRSG der Pensions-Akademie. Wie die Denkfabrik und Diskussionsplattform in einem Pressetext mitteilt, nahmen mehr als 100 Vertreter von Einrichtungen der bAV, Politik und Wissenschaft an der Veranstaltung teil. procontra gibt in gekürzter Form fünf Aussagen wider: 

„Segen für die bAV“
Für Oskar Goecke, Professor der Technischen Hochschule Köln, ist der Gesetzentwurf ein „Segen für die bAV“. Der Verzicht auf Garantien in der reinen Beitragszusage böte Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Chance, eine faire und leistungsfähige bAV zu installieren. Auch sei ein kollektiver Risikoausgleich in der Anwartschafts- und Leistungsphase vorgesehen, wodurch die Kapitalanlage bei gleicher Sicherheit stärker renditeorientiert erfolgen könne. Bild: Costa Belibasakis, TH Köln
 
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