Als Kassenpatient im Krankenhaus? Besser nicht!

PKV Bilderstrecken von Sebastian Wilhelm

Wer als gesetzlich Versicherter zu Untersuchungen und/oder Behandlungen in eine Klinik eingewiesen wird, kann beileibe nicht immer auf Top-Leistungen vertrauen – wie unsere authentischen Negativbeispiele zeigen. Auf der sicheren Seite ist man als Privatpatient oder mit einer entsprechenden Zusatzpolice.

Fotoquelle: fotolia.com/AntonioDiaz

Die Klagen vor Gerichten wegen Behandlungsfehlern in Kliniken nehmen zu. Als Hauptgrund gilt weniger eine erhöhte Klagebereitschaft als vielmehr der Budgetdruck bzw. der generelle wirtschaftliche Druck, dem die Krankenhäuser ausgesetzt sind. Wer nicht Privatpatientenstatus und damit eine Sonderbehandlung in Anspruch nehmen kann, muss sich auf einiges gefasst machen.

Die folgenden anonymisierten, aber authentischen Beispiele zeigen, was Kassenpatienten in deutschen Krankenhäusern blühen kann.

Patient A: Kein Behandlungsbedarf?
Nach einer größeren OP wieder zu Hause, stürzt Patient A im Treppenhaus. Trotz heftiger Schmerzen wird bei einem erneuten Krankenhausbesuch lediglich eine schwere Prellung diagnostiziert und behandelt, bevor A erneut heimgeschickt wird. Dort wird der Schmerz des Bettlägerigen immer unerträglicher, so dass dieser schließlich am nächsten Morgen den Hausarzt kommen lässt. Eine weitere Einweisung in die Klinik ist die Folge, diesmal im Krankenwagen. In der Notaufnahme heißt es jedoch, man könne nichts tun, A wird wieder weggeschickt. Der Hausarzt erstellte eine neue Überweisung, und A wird in ein anderes Krankenhaus gebracht. Dort erfolgt die korrekte Diagnose: mehrere Becken- und Schambeinbrüche. Fotoquelle: fotolia.com/Gino Santa Maria
 
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