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	<title>procontra-online &#187; Matthias Hundt</title>
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		<title>Zur Übernahme bereit?!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 05:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Bestandsübertragung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23653" title="Zur Übernahme bereit?!" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Bestands%C3%BCbertragung_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Die alten Makler verlassen den Markt und hinterlassen riesige Bestände. Deren Übernahme und Übertragung werfen ein paar Fragen auf, die sich die junge Generation in jedem Fall beantworten sollte.</p>

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<p>Auch an der Vermittlerbranche geht der demografische Wandel nicht vorbei. Der Altersschnitt liegt bei knapp unter 50 Jahren, nicht einmal sechs von hundert Maklern sind jünger als 30. Dieses Missverhältnis zwischen Jung und Alt rückt ein spezielles Thema in den Vordergrund: Bestandsübertragungen. Viele ältere Makler suchen schon jetzt nach der geeigneten Nachfolge für ihre Bestände. Laut Christian Lüth, Geschäftsführer der auf Bestandsübertragungen spezialisierten ibras GmbH, steht die Branche daher vor einer Zeitenwende: „In den nächs­ten fünf bis zehn Jahren erreichen viele Versicherungsmakler ein rentenfähiges Alter und werden kürzertreten.“ Und das bringt Risiken mit sich, etwa für die Versicherer. Laut Lüth steht im Kompositbereich ein Prämienvolumen von rund vier Milliarden Euro im Raum, das durch Bestandsübertragungen von einem zum anderen Makler wechseln wird. Dieses Risiko trifft am Ende die Versicherer, die dieses Geschäft möglicherweise durch Umdeckungen verlieren.</p>
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<p>Aber auch für die Makler sind Bestands­übertragungen mit einer Reihe von Fragen behaftet. Wie ist etwa die Haftung geregelt? Jens-Uwe Werner vom Maklerpool Netfonds unterteilt in drei Bereiche: „Für die einstige Beratung und deren Fehler sowie die Vermittlung haftet der ursprüngliche Makler. Für den dritten Punkt, die Betreuung, ist fortan der neue Makler zuständig.“ Ändern sich also die Kapitalmärkte so, dass es für die ursprünglichen Verträge des Kunden relevant wird, so ist es eine Frage der Betreuung, ob die Strategien oder Zielmärk­te angepasst werden müssen, und obliegt dem neuen Makler. Dieser muss daher, vor allem aus Haftungsfragen, die bestehenden Verträge hinsichtlich Art und Umfang genau prüfen.</p>
<p>Die Frage der Courtageansprüche ist sicher noch wichtiger. Wem stehen die Bestandscourtagen zu? Da es hierzu keine gesetzliche Regelung gibt, besteht immer die Gefahr der sogenannten „Korrespondenzmaklerschaft“. Torsten Widany von Netfonds: „Das bedeutet so viel wie ,Mach alles und bekomme nichts dafür.‘“ Denn für Schriftverkehr und Haftung ist der neue Makler zwar der Ansprechpartner. Zur Fortzahlung der Bestandscourtagen sind die Versicherer jedoch nicht verpflichtet. Vielmehr steht der übernehmende Makler mitunter sogar für gekündigte LV- und KV-Verträge während des Stornohaftungszeitraums ein. Dieser wurde erst jüngst auf 60 Monate verlängert. Widany empfiehlt daher, nur Verträge zu übernehmen, die bereits nicht mehr der Stornohaftung unterliegen.<br />
Bestandsübertragungen werden ein wichtiges Thema der Maklerzukunft. Eventuell wird es angesichts dieses Stellenwerts nötig, dass der Gesetzgeber die offenen Fragen klärt, damit die nächste Maklergeneration sich nicht nur die Pflichten und Risiken auflädt.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23652&amp;ts=1328345494" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Emerging-Markets-Währungen bergen deutlich höhere Risiken“</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 05:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Devisenmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Trends 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Währungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23641" title="„Emerging-Markets-Währungen bergen deutlich höhere Risiken“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Interview_W%C3%A4hrungsfonds_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" />Maria Heiden, Investmentspezialistin für Währungen im Asset Management der Berenberg Bank, blickt im Gespräch mit procontra auf eines der schwierigsten Währungsjahre überhaupt zurück und antizipiert, was Anleger 2012 erwartet.</p>

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<p><strong>procontra:</strong> Wie lautet Ihr Fazit zum Währungsjahr 2011?</p>
<p><strong>Maria Heiden:</strong> Das Anlagejahr 2011 dürfte für Währungsmanager das schwierigste seit 1991 werden. Wir haben außergewöhnliche Bewegungen gesehen: tendenziell sehr trendige Währungspaare wie Euro-Dollar und Pfund-Dollar handelten viele Monate in einer Seitwärtsbewegung, so dass Währungsmanager durch Ausbleiben der Wechselkursbewegung keine Renditequelle hatten.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Mit Währungen kann also nur in volatilen Zeiten Geld verdient werden?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Im Prinzip schon. Denn im Währungsbereich gibt es keine klassische Risikoprämie wie bei Aktien die Dividende oder bei Renten den Zins-Coupon. Im Währungsmarkt ist die Preisbewegung das einzige Medium der Renditegenerierung.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Das Paar Euro-Dollar bewegte sich zwischen 1,50 und unter 1,30 Euro. Ist das nicht volatil genug?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Diese Breite vollzog sich zwischen Januar und April und entspricht einer für das Währungspaar „normalen“ Bewegung. Diese kann von Währungsmanagern sehr renditestark genutzt werden. Kritisch war dann allerdings die Zeit bis September, als sich das Währungspaar seitwärts bewegte. Viele Investoren hatten wenig Vertrauen, weder in den Euro noch in den Dollar. Im Oktober gab es dann kurzfristige Gewinnmitnahmen, die einen starken Trendwechsel auslösten, der aufgrund der aktuellen Sorgen um Griechenland im November wieder drehte.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Ein „Höhepunkt“ war sicherlich die Kopplung des Franken an den Euro. Wie bewerten Sie dies?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Dieser Eingriff kann als epochales Ereignis beschrieben werden. Für uns bedeutete dies zunächst, dass wir den Handel des Währungspaares eingestellt haben. Beruhigt sich das politische Umfeld zum Thema Staatsverschuldung in Europa und den USA, kann erwartet werden, dass sich die internationalen Investoren wieder Anlagen suchen werden, die eine höhere Rendite erwarten lassen, was dann wiederum zum Abfluss von Geldern aus dem Schweizer Franken und einer Abwertung der Währung führen wird. Spannend ist dann die Reaktion der Schweizer Zentralbank, die sich allerdings nicht prognostizieren lässt.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Was erwarten Sie für den Euro-Dollar-Kurs 2012?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Allgemein erwarten wir weiter hohe Schwankungsbreiten an den Märkten. Das teilen auch über 40 Großbanken, die bis Ende 2012 Kurse in Euro-Dollar zwischen über 1,50 und unter 1,20 prognostizieren. Unser Währungsmanagement versucht diese Trends, unabhängig von der Richtung, über verschiedene Zeithorizonte zu identifizieren und zu nutzen.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Wie bewerten Sie die Emerging-Markets-Währungen, die als attraktiver gelten als die Leitwährungen?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Aus Diversifizierungsgründen gehört ein Teil des Portfolios auch in Emerging-Markets-Währungen. Allerdings bergen diese noch immer deutlich höhere Risiken als die G10-Staaten, was sich in den höheren Renditeerwartungen und Zinsen ausdrückt. Viele Emerging-Markets-Währungen haben 2011 tendenziell abgewertet, weil viele institutionelle Investoren risikobehaftet investierte Gelder ins Heimatland zurückholen, was sich tendenziell negativ auf Emerging-Markets-Währungen auswirkt. Die zukünftige Entwicklung wird von der eigenen Wirtschaftsentwicklung und dem Zufluss internationaler Inves­torengelder abhängen, was wiederum durch die politische Stabilität im eigenen Land bedingt wird.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Wie können Privatanleger ein Wechselkursrisiko vermeiden?</p>
<p><strong>Heiden:</strong> Der private Anleger sollte in in Euro notierte Fondsanteile investieren, wie sie von vielen Anbietern bereits aufgelegt wurden. Dadurch hat er kein Wechselkursrisiko und muss kein eigenes Management desselben – das sehr aufwendig ist – betreiben. Anlegern, die von den Wechselkursen und Währungsmärkten profitieren wollen, empfehlen wir ein breit diversifiziertes Fondsprodukt.</p>
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		<title>Effizientes Lernen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 05:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Schulung]]></category>
		<category><![CDATA[procontra-Vermittlerstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23637" title="Effizientes Lernen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/E-Learning_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Das Thema Weiterbildung kommt beim Makler oftmals zu kurz. Um diesen Pflichten dennoch nachzukommen, bieten Anbieter neue Wege, die der Makler gern mitbeschreitet.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-236370"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23637" title="Effizientes Lernen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/E-Learning_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" />Das Thema Weiterbildung kommt beim Makler oftmals zu kurz. Um diesen Pflichten dennoch nachzukommen, bieten Anbieter neue Wege, die der Makler gern mitbeschreitet.</strong></p>
<p>Kunden akquirieren, Termine vereinbaren, Kunden beraten, Angebote erstellen, Anträge, Nachbearbeitung und und und. Das umschreibt etwa den Alltag eines Maklers. Hinzu kommen Dokumentations- und Protokollierungspflichten, die die 24 Stunden am Tag voll ausreizen. Und am Ende des Tages stellt der Makler fest, dass er noch keine Minute in seine Weiterbildung investiert hat beziehungsweise investieren konnte.<br />
Doch für dieses Thema muss er sich Zeit einräumen. Denn Stillstand gleich Rückschritt. Wer über die aktuellen Tarife nicht Bescheid weiß oder neue Bedingungswerke nicht kennt, wird auf Dauer keine Rolle als Makler spielen. Um all diese Aufgaben unter einen Hut oder besser in einen Tag zu bringen, ist Effizienz gefragt. Und das nicht nur bei Beratungsstandards, sondern auch beim Thema Fort- und Weiterbildung.</p>
<p><strong>Verschiedene Plattformen.</strong> Die Zeiten, in denen sich der Makler einen oder gleich mehrere Tage ans Bein bindet, quer durch die Republik fährt und sich einen (Produkt-)Vortrag anhört, sind längst vorbei. Sowohl von Makler- als auch von Anbieterseite. Kaum ein Anbieter, der seine Produkt- und Tarifneuerung nicht über die eigene Website in Bild und Ton vorstellt. Auch die Maklerpools betreiben zur Vertriebsunterstützung TV- und YouTube-Kanäle oder E-Learning-Plattformen. Bei maxpool und Netfonds muss man sich zu einzelnen Themen und festen Terminen vorab anmelden. Etwas flexibler und technisch weiter sind da BCA und Jung, DMS &amp; Cie. mit ihren TV-Varianten BCA OnLive und poolnews.tv sowie Fonds Finanz, die alle über Mediatheken verfügen. Das heißt, der Makler entscheidet, wann er sich zu welchem Thema informiert. Auf allen Plattformen bilden a<img class="alignleft size-full wp-image-23638" title="E-Learning_Infografik" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/E-Learning_Infografik.png" alt="" width="429" height="326" />llerdings Produkt- und Gesellschaftsvorstellungen den Schwerpunkt. Das ist zwar praxisnah, auf Dauer hat man aber auch den Eindruck, dass hier Masse statt Klasse zählt. Das technisch höchste Niveau und einen breiteren Inhalt kann sich blau direkt zusprechen. Der Lübecker Maklerpool produziert eigene Filme, in denen neben aktuellen Branchenthemen oder hauseigenen Innovationen auch das gesamte Team mit ein wenig Augenzwinkern vorgestellt wird.</p>
<p><strong>Makler bevorzugen Online-Schulungen.</strong> Online-Schulungen sind die Zukunft. Dafür spricht die Technik, die immer mehr Möglichkeiten bietet. Aber auch die Tatsache, dass der beschriebene Zeitmangel effizientes Lernen und Fortbilden erfordert. Das weiß auch Rüdiger R. Burchardi, Vorstand der Dialog: „Die Wanderzirkusreihe, also Roadshows, gehören eigentlich schon fast der Vergangenheit an. Der elektronische Weg spielt eine immer größere Rolle. Inzwischen erreichen wir über Online-Roadshows und Webinare einen größeren und auch jungen Personenkreis ohne Reiseaufwand für beide Seiten.“ Das schätzen auch die Makler. Laut procontra-Vermittlerstudie bevorzugen 67 Prozent der Makler Online-Schulungen als erste Vertriebsunterstützung. Rund 40 Prozent nannten Roadshows und nur etwa ein Viertel präferiert den Aufwand eines Messebesuchs.<br />
Ganz ohne Vor-Ort-Veranstaltungen wird die Branche auch in Zukunft nicht auskommen. Zumal dort immer wieder die persönliche Ebene punktet. Doch wer beim Thema webbasierter Weiterbildung nicht Schritt hält, wird einen entscheidenden Trend verpassen. Und das gilt für Makler, Anbieter und Pools gleichermaßen.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23636&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Umjubelte Ausschüttungen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 05:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenrendite]]></category>
		<category><![CDATA[Renditestärke]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23619" title="Umjubelte Ausschüttungen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Dividendenfonds_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Kontinuierliche Dividendenzahlungen gehören bei den meisten Firmen zum guten Ton. Über Dividendenfonds profitieren Anleger von den konstanten Erträgen und können so ihr Depot stabilisieren.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-236190"></div></div><p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23619" title="Umjubelte Ausschüttungen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Dividendenfonds_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" />Kontinuierliche Dividendenzahlungen gehören bei den meisten Firmen zum guten Ton. Über Dividendenfonds profitieren Anleger von den konstanten Erträgen und können so ihr Depot stabilisieren.</strong></p>
<p>Der Großteil der Aktienanleger blickt auf ein Jahr zurück, das vor allem von Schwankungen und Verlusten geprägt war. Der DAX etwa startete bei 7.000 Punkten, um dann im März von 7.500 um 1.000 Punkte abzustürzen. Mühsam holte er diesen Rückschlag wieder auf, verlor im August und September dann aber über 30 Prozent. Am Ende notierte er um die 6.000-Punkte-Marke, ein Minus von 14 Prozent. Aufgrund der fehlenden Lösungen für die Staaten- und Schuldenkrise werden Unsicherheit und Nervosität die Märkte auch 2012 weiter begleiten. Entsprechend hoch wird erneut die Volatilität sein und die Nerven der Anleger fordern.<br />
Folglich sucht die Masse der Anleger nach Anlagen, in denen Schwankung und Rendite in einem tragbaren Verhältnis stehen. Das ruft Dividendenfonds auf den Plan. Jene Investments, die auf eine überdurchschnittliche Dividendenrendite im Portfolio achten. Man könnte meinen, dass den Ansatz dividendenstarker Titel jeder Fondsmanager verfolgen sollte. Doch Dr. Thomas Schüssler, Manager des DWS Top Dividende Fonds, erklärt: „Dividendenstarke Aktien haben typischerweise ein geringeres Wachstum. Das passt nicht in jeden Fonds. Oft finden Sie in Dividendenfonds stabile Titel großer Pharma-, Telekommunikations- oder Konsumfirmen.“ Der Fokus der Dividendenfondsmanager liegt also auf den sogenannten Value-Titeln. Das bestätigt auch Dr. Jan Ehrhardt, Fondsmanager des DJE Dividende &amp; Substanz: „In der Regel befinden sich defensivere, konjunkturunabhängigere Aktien im Fonds, mit einem stabilen Cashflow, der die Ausschüttungen gewährleistet. Zudem legen wir einen Schwerpunkt auf Titel, die wenige bis keine Schulden haben und entsprechend nah am Buchwert bewertet sind.“</p>
<p><strong>Ausschüttungen als Sicherheitsschirm.</strong> Die Betrachtung der absoluten Höhe der Dividendenrendite (Berechnung: Dividende geteilt durch Kurs der Aktie mal 100) hat aber einen Haken. Angenommen, die Dividende einer Aktie bleibt zwischen zwei Ausschüttungen unverändert. Halbiert sich der Aktienkurs in diesem Zeitraum, so ist die Dividendenrendite zwar doppelt so groß, doch der Wert des Depots hat sich durch die Kursverluste deutlich verringert. „Titel nur aufgrund ihrer Dividendenrendite auszuwählen ist der falsche Ansatz. Vielmehr sollte die Dividendenzahlung nachhaltig sein“, erklärt daher auch Dr. Ehrhardt. Dennoch bildet die Dividendenrendite ein wichtiges Kriterium. Denn in Zeiten, in denen die Märkte zwar sehr volatil laufen, sich am Ende des Jahres in der Summe dann aber doch nur seitwärts bewegen, liefert sie einen konstanten Ertrag.<br />
Kontinuität stellt bei der Höhe der Dividende ein Schlüsselthema dar. Bei vielen Gesellschaften wird eher das Tafelsilber verscherbelt als die Dividende gekürzt. „Die Firmen wissen, dass für ihre Inves­toren die Dividende ein ganz wesentliches Investitionsargument ist. Bevor sie die also kürzen, gibt es noch ganz andere interne Stellschrauben, wie etwa Kosten- oder Investitionssenkungen, an denen gedreht wird. Dividendenkürzungen sind für viele Firmen nur die Ultima Ratio und kommen entsprechend selten vor“, meint Dr. Schüssler. Diese Nachhaltigkeit konnte aber nicht jede Branche während der Krise leisten. So musste der Bankensektor die Dividenden seit 2008 drastisch senken. Die Deutsche Bank beispielsweise von 4,50 Euro (2007) auf 0,50 Euro (2008), die Commerzbank und Postbank zahlen seit 2008 gar keine Dividende mehr. „Wir bewerten den Bankensektor, vor allem auf europäischer Ebene, weiterhin negativ. Hier ist auch in naher Zukunft kaum bis keine Dividende zu erwarten. Entsprechend halten wir keine europäischen Bankaktien im Portfolio“, blickt Dr. Ehrhardt voraus. <a href="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Dividendenfonds_Tabelle.png" rel="lightbox[23618]"><img class="aligncenter size-full wp-image-23620" title="Die 10 größten Dividendenfonds" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Dividendenfonds_Tabelle.png" alt="" width="472" height="268" /></a></p>
<p><strong>Gute Voraussetzungen für Dividendenan­stieg.</strong> Andere Bereiche, wie etwa die Pharmazie, sind aufgrund ihrer Konjunkturunabhängigkeit schadloser durch die Krise gekommen. Die Dividenden bleiben konstant. Viele Unternehmen haben zudem ihre Bilanzen entschuldet und verfügen über hohe Barreserven. Das stärkt die Stabilität der Ausschüttungen und lässt auf Steigerungen hoffen. Weiterhin existiert bei Ausschüttungsquoten von 35 bis 40 Prozent immer wieder Spielraum, die Dividende konstant zu halten oder zu erhöhen, auch wenn die Gewinne geringer ausfallen.<br />
Auf der Renditeseite kamen die zehn größten Dividendenfonds in diesem Jahr zwar auch nicht in die Gewinnzone (siehe Tabelle). Doch aktuell gilt es Verluste zu begrenzen. So verloren die Fonds zwischen 1,1 und 17,9 Prozent. Andere Milliardenfonds wie der DWS Deutschland (–16 Prozent), der Fidelity European Growth (–16,7) oder der weltweit agierende Carmignac Investissement (–8,5) waren kaum bessere Alternativen. Erst recht, wenn man die Volatilität hinzuzieht. So schwankten die zehn Dividendenfonds im Mittel um 13,4 (ein Jahr) und 16,9 Prozent (drei Jahre). Die drei genannten Alternativen hingegen um 17,5 beziehungsweise 21 Prozent. Auf der anderen Seite muss man aber auch erwähnen, dass Dividendenfonds in Zeiten des Aufschwungs die Renditelisten unter den Fonds selten anführen.<br />
Für Fondsmanager wie Dr. Schüssler und Dr. Ehrhardt bilden Dividendenfonds dennoch ein Basisinvestment und nicht nur eine Beimischung im Depot. Anleger, die in der Krise Verluste begrenzen und eine defensivere Strategie verfolgen wollen, sollten für die Depotaufstellung 2012 Dividendenfonds mit in die Auswahl aufnehmen.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23618&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>30 starke Zahnzusatztarife</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23683" title="30 starke Zahnzusatztarife" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/2011_12_01_Zahnzusatztarife.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Ab 1. Januar 2012 tritt die neue Gebührenordnung für Zahnärzte in Kraft. Die steigenden Honorare der Ärzte werden die Patienten früher oder später mittragen. Laut aktueller Umfrage fängt erst rund ein Drittel die Kosten über eine Zahnzusatzpolice wieder auf. procontra zeigt 30 leistungsstarke Dentaltarife.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-236830"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23683" title="30 starke Zahnzusatztarife" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/2011_12_01_Zahnzusatztarife.jpg" alt="" width="145" height="145" />Ab 1. Januar 2012 tritt die neue Gebührenordnung für Zahnärzte in Kraft. Die steigenden Honorare der Ärzte werden die Patienten früher oder später mittragen. Laut aktueller Umfrage fängt erst rund ein Drittel die Kosten über eine Zahnzusatzpolice wieder auf. procontra zeigt 30 leistungsstarke Dentaltarife.</strong></p>
<p>Laut Hamburger Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer verfügen 65 Prozent der knapp 600 online Befragten noch nicht über eine Zahnzusatzversicherung. Von denjenigen, die zusätzlich versichert sind, weiß mehr als die Hälfte nicht genau, welche Leistungen ihre Versicherung trägt.<br />
Durch die neue Gebührenordnung für Zahnärzte werden Zusatzleistungen beim Zahnarzt, wie Brücken und Implantate, teurer. Um durchschnittlich sechs Prozent werden die Kosten für Behandlungen, die die Kassen nicht übernehmen, ansteigen. So könnte die Keramik-Krone ab dem 1. Januar bereits 424 anstatt 400 Euro und ein Zahnimplantat knapp 1.700 anstatt 1.600 Euro kosten. Insgesamt wurden 592 Probanden im Alter von 18 bis 59 Jahren befragt, 58 Prozent davon weiblich, 42 Prozent männlich.</p>
<p style="text-align: left;">Um nicht auf dem gesamten Rechnungsbetrag sitzenzubleiben, lassen sich Leistungen zusätzlich versichern. procontra setzte die Messlatte hoch an und fand die 30 preiswertesten Tarife, die den Anforderungen gewachsen sind. So handelt es sich um reine Dentaltarife, die mindestens 90 Prozent für Zahnersatz leisten und auch für Implantate und Inlays aufkommen (weitere Kriterien in der Tabelle). Da über die Festzuschüsse die GKV immer leistet, waren Zahnersatzleistungen ohne GKV-Vorleistung kein Kriterium für die Berechnung. Dennoch zeigt die Tabelle, wer auch ohne GKV leisten würde.<br />
<a href="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Zahnzusatztarife_Tabelle.png" rel="lightbox[23682]"><img class="aligncenter size-full wp-image-23688" title="30 starke Zahnzusatztarife" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Zahnzusatztarife_Tabelle.png" alt="" width="580" height="720" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Foto: © Maria.P. &#8211; Fotolia.com</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23682&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Edle Metalle ins Depot</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 05:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beteiligungen & Sachwerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Trends 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23601" title="Edle Metalle ins Depot" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Edelmetalle_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Ein Rekordhoch folgte dem nächsten, dann kam der Absturz. Anleger in Gold und Silber erlebten ein aufregendes Jahr. Doch die Währungskrisen machen die Edelmetalle auch 2012 zum Anlagetrend.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-236010"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23601" title="Edle Metalle ins Depot" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Edelmetalle_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" />Ein Rekordhoch folgte dem nächsten, dann kam der Absturz. Anleger in Gold und Silber erlebten ein aufregendes Jahr. Doch die Währungskrisen machen die Edelmetalle auch 2012 zum Anlagetrend.</strong></p>
<p>Bereits in der Trendausgabe 2010 sprach procontra mit Experten über die ständig währende Frage: Sind Gold und Silber mittlerweile nicht zu teuer? <a href="http://www.procontra-online.de/2010/12/investmentfonds/gewappnet-fur-jedes-szenario/" target="_blank">Vor Jahresfrist </a>diskutierten wir über ein Preisniveau von 25 US-Dollar für eine Silber- und etwa 1.360 US-Dollar für eine Goldunze. Aktuell notieren die Metalle bei 35 und 1.770 Dollar. Auf Jahressicht entspricht das einer Rendite von 40 beziehungsweise 30 Prozent, was die Frage wohl hinreichend beantwortet. Erst recht, wenn man bilanziert, welche Entwicklung hinter uns liegt. So kratzte Silber im April 2011 an der 50-Dollar-Marke und Gold stellte Anfang September mit 1.920 Dollar ebenfalls einen neuen Rekord auf. Eine Inves­tition zum Zeitpunkt der vergangenen Trendausgabe hätte sich im besten Fall also mit 41 (Gold) und 100 Prozent (Silber) rentiert. Und wieder wird diskutiert, ob sich ein Einstieg in diese realen Werte jetzt noch lohne. Das Hauptthema 2011 für die Edelmetalle war und ist die Eurokrise. Und auch der US-Dollar zeigt sich alles andere als sta­bil und vertrauenswürdig. Insofern gleichen sich die Situationen von Ende 2010 und heute. Die Eurokrise hat sich eher noch verschärft, zudem gibt es laut DWS-Fondsmanager Manuel Tenekedshijew „zahlreiche Anzeichen für eine nochmalige geldpolitische Intervention der Fed in den USA“, was den Dollar zu neuer Schwäche führen und den Edelmetallmarkt stützen würde. Nach Ansicht des Rohstoff- und Edelmetall-Experten wird die Verunsicherung im Hinblick auf die Zukunft der Gemeinschaftswährung, aber auch auf das Agieren der Fed 2012 anhalten. Gold bleibt demnach ein Zufluchtsort. „Gold sollte von der bleibenden Unsicherheit an den Märkten profitieren und die Marke von 2.000 US-Dollar testen können“, so Tenekedshijew.</p>
<p><strong>Erwartungen an Silber verhaltener.</strong> Zu einem gewissen Teil treffen die Vorzeichen auch auf den Silbermarkt zu. Doch Silber­investoren müssen mit einer höheren Volatilität leben. Diesbezüglich wird sich nichts ändern. „Am Silbermarkt gab es starke marktspezifische Exzesse, vermutlich ausgelöst durch eine anfängliche Knappheit an hochgradigem Material und eine heftige Spekulation von Anlegern, die sich im Mai ins Negative umkehrte“, blickt Tenekedshijew­ zurück. Im Mai brach Silber vom Rekordhoch binnen drei Wochen um rund ein Drittel ein. „Silber sehen wir weniger positiv als Gold, allerdings könnte die Illiquidität von Silber dazu führen, dass es als ,kleiner Bruder‘ von Gold dessen Preisanstieg relativ gesehen nachvollzieht“, mutmaßt der DWS-Mann <img class="alignright size-full wp-image-23602" title="Auf &amp; Ab bei Gold &amp; Silber" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Edelmetalle_Aufmacher_Infografik.png" alt="" width="367" height="376" />und fügt hinzu, dass Silber unter einer anhaltend hohen Minenproduktion leide. Dazu komme die Preisvolatilität über das letzte Jahr, die das Anlegervertrauen in das Metall erschüttert haben dürfte. „Silber könnte in diesem Umfeld von seiner Markt­enge profitieren und maximal die 45-Dollar-Marke antesten. Danach erwarten wir jedoch eine Abwärtsbewegung in dem Metall“, wagt Tenekedshijew einen Ausblick auf die Preisentwicklung 2012. Ausgehend vom jetzigen Preis wäre demnach ein Gewinn von immerhin 28,5 Prozent im Silbermarkt möglich. Was Silber etwas ausbremst, ist die verhaltene Konjunktur. Für das Industriemetall stellt sie einen entscheidenden Faktor dar, während der Effekt auf den Goldpreis marginal ausfällt. Der Zusammenhang zwischen Gold und Silber wird in der Gold-Silber-Preis-Ratio wiedergegeben, also dem Verhältnis zwischen einer Gold- und einer Silberunze. Dieses Verhältnis lag Ende 2010 bei 1:55. Heute haben sich beide Metalle immerhin schon auf 1:50 angenähert. In der Historie blicken Experten sogar auf eine Ratio von etwa 1:20 zurück, was sie auch als faires Niveau einstufen. Das wiederum weckt deutlich mehr Hoffnung, als sie Tenekedshijew verbreitet. Testet Gold tatsächlich die 2.000-Dollar-Marke, stünde Silber bei der historisch fairen Ratio bei rund 100 Dollar.<br />
Die anhaltende Unsicherheit und das Misstrauen in die Papierwährungen spielen beiden Metallen in die Karten. Aus Diversifizierungssicht spricht ohnehin nichts gegen eine Beimischung von mindestens 10 bis 15 Prozent im Depot, wie sie immer wieder empfohlen wird. Neben dem wahren Wert, den man dieser Tage gern in Händen hält, weisen die sicheren Häfen aber längst auch aus Renditesicht alternative Anlagen in die Schranken.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23600&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Institutionelle Investoren haben Angst</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/11/berater/institutionelle-investoren-haben-angst/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Investoren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23597" title="Institutionelle Investoren haben Angst" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/2011_11_28_Instis-haben-Ang.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Nach der aktuellen RiskMonitor-Umfrage der Allianz Global Investors fürchten institutionelle Investoren vor allem hohe Volatilitäten und Extremrisiken. Traditionelle Risikokonzepte sind nur noch bedingt geeignet, dynamisches Risikomanagement gewinnt hingegen an Bedeutung.</p>

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<li><a href='http://www.procontra-online.de/2011/05/investmentfonds/diversifikation-allein-ist-noch-kein-risikomanagement/' rel='bookmark' title='Diversifikation allein ist noch kein Risikomanagement'>Diversifikation allein ist noch kein Risikomanagement</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-235970"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23597" title="Institutionelle Investoren haben Angst" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/2011_11_28_Instis-haben-Ang.jpg" alt="" width="145" height="145" />Nach der aktuellen RiskMonitor-Umfrage der Allianz Global Investors fürchten institutionelle Investoren vor allem hohe Volatilitäten und Extremrisiken. Traditionelle Risikokonzepte sind nur noch bedingt geeignet, dynamisches Risikomanagement gewinnt hingegen an Bedeutung.</strong></p>
<p>Institutionelle Investoren in Europa sehen ihr aktuell größtes Risiko auf 12-Monats-Sicht in der Marktvolatilität, gefolgt von Kreditrisiken bei Staatsanleihen und möglichen Kurseinbrüchen am Aktienmarkt. Das geht aus der jüngsten halbjährlichen RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors hervor. Noch vor sechs Monaten rangierten Zinsrisiken an erster Stelle, wohingegen Volatilität erst an vierter Position kam.</p>
<p>Mittlerweile betrachten 89% der Befragten die Volatilität als großes oder beträchtliches Risiko. Das sind 16 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung. In vergleichbarem Maße nahmen die Sorgen bezüglich Staatsanleihen und weiter fallenden Aktienmärkten zu. Die Bonität von Staatstiteln wird inzwischen von mehr als einem Drittel der Befragten als großes Risiko wahrgenommen – damit ist der bisherige „safe haven“ zum Spitzenreiter aller Risikokategorien geworden. Dr. Thomas Wiesemann, Chief Market Officer von AllianzGI in Europa, stellte dazu in einem Pressegespräch in Frankfurt fest: “Nahezu alle Indikatoren zeigen eine wachsende Beunruhigung im Hinblick auf Kapitalmarktrisiken, insbesondere eine hohe Sensibilität in Bezug auf die Volatilität. Eine Abkehr von Risiko-Assets birgt jedoch beträchtliche Gefahren für die institutionellen Anleger. Sie können dann nur unzureichend die Ertragsziele decken, die zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten notwendig sind. Nach Abzug der Inflation stehen möglicherweise sogar negative Ergebnisse. Dynamische Risikomanagement-Strategien sind für Anleger, die diese schwierige Marktphase mit einem begrenzten Risikobudget überwinden müssen, schlichtweg eine Notwendigkeit geworden.”<br />
Das aktuelle Zinsniveau wird von 63% der Befragten als großes oder beträchtliches Risiko gesehen, deutlich mehr als steigende oder fallende Zinsen. Durchschnittlich werden fallende Zinsen von 42% und steigende Zinsen von 33% der Befragten als großes oder beträchtliches Risiko betrachtet.</p>
<p><strong>Höhere Wahrscheinlichkeit von Extrem-Ereignissen</strong> Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass deutlich mehr Anleger den Eintritt von Extrem-Ereignissen erwarten. Knapp 63% der Befragten sehen in so genannten Tail-Risks ein großes oder beträchtliches Risiko, verglichen mit 48% noch vor sechs Monaten. Sechs Prozent gaben an, darin ihr größtes Risiko zu sehen. Wiesemann: “Anleger registrieren mit wachsendem Unbehagen, dass die Vernetzung der Risiken vor dem Hintergrund extremer Marktbewegungen zu vorher „undenkbaren‟, d.h. systemischen Risiken führen kann.“ Der starke Anstieg in der Wahrnehmung von Kontrahentenrisiken (“großes oder beträchtliches Risiko” von 31% auf 57%) und Liquiditätsrisiken (“großes oder beträchtliches Risiko” von 22% auf 45%), die beide in normalen Marktphasen eher unkritisch gesehen werden, untermauert diese Interpretation.</p>
<p><strong>Sorge um Staatsanleihen, aber Vertrauen in den Euro</strong> Auch wenn 80% der Befragten denken, dass der Euro trotz der aktuellen Probleme überlebt, wird die Staatsschuldenkrise äußerst ernst genommen. Das Vertrauen in den Euro und die Sorge über die Bonität von Staatsanleihen gehen Hand in Hand, wie die Betrachtung auf Länderebene zeigt. Investoren in Italien, Frankreich und Deutschland sind am zuversichtlichsten hinsichtlich des Fortbestands der Gemeinschaftswährung (jeweils mehr als 90%) und gleichzeitig besonders beunruhigt über das Risiko von Staatstiteln. Annähernd 64% der Befragten in Frankreich, 57% in Italien und 43% in Deutschland stuften dies als „großes Risiko“ ein. Auf die Frage, welche Änderungen sie im Hinblick auf den Euro am wahrscheinlichsten halten, nannten 42% der Teilnehmer eine Stärkung der Stabilitätsmechanismen, 19% die Einführung von Euro-Bonds und 11% eine Fiskalunion. Ein Viertel der Befragten hält hingegen das Auseinanderbrechen der Eurozone für das wahrscheinlichste Szenario.</p>
<p><strong>Risikomanagement neu denken</strong> Mit 40% der Antworten ist Diversifikation die meistgenutzte Form des Risikomanagements, gefolgt von Risiko-Monitoring und Durationsmanagement (je 15%) sowie dynamischer Asset Allokation (12%). Die Investoren wurden auch gefragt, welches Risikokonzept ihrer Meinung nach am ehesten geeignet sei, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Interessanterweise halten nur 8% den traditionellen Ansatz, nach Anlageklassen zu unterteilen und dabei die Existenz einer risikofreien Asset-Klasse zu unterstellen, für am besten geeignet. Über ein Drittel (36%) halten das Risikomanagement entlang der den Anlagen gegenüberstehenden Verbindlichkeiten am geeignetsten, gefolgt von der Aufteilung nach Risikoarten (29%) und dem Risikomanagement nach Verlusttoleranz oder –wahrscheinlichkeit (25%).<br />
Reinhold Hafner, Chief Executive Officer der AllianzGI-Tochter risklab, sagte dazu: “Diese Ergebnisse zeigen, wie weit institutionelle Anleger ihr strategisches Risikomanagement-Konzept entwickelt haben, allerdings gibt es Unterschiede hinsichtlich des Fortschritts bei der Umsetzung. Investoren sollten sich von statischen Risikokonzepten, die auf historischen Normalverteilungen beruhen, lösen und auf vorausschauende dynamische Lösungen setzen, die explizit Extrem-Risiken und das Zusammenlaufen von Korrelationen berücksichtigen. Dynamische Risikomanagement-Strategien, die über reine Diversifikation hinausgehen, haben sich in der Finanzkrise bewährt und werden weiter an Bedeutung gewinnen.”</p>
<p><strong>Unbehagen hinsichtlich Regulierung und eigener Risikosteuerung wächst</strong><br />
Wie schon bei der letzten Umfrage wurden die Risiken hinsichtlich Regulierung und Governance deutlich geringer als die Finanzmarktrisiken bewertet. Dennoch wächst das Unbehagen im Hinblick auf striktere Vorgaben durch Regulatoren (was von einem Drittel der Befragten als großes oder beträchtliches Risiko gesehen wird) sowie auf begrenzte Ressourcen im eigenen Risikomanagement. Thomas Wiesemann fasst zusammen: “Die aktuellen Marktbedingungen setzen viele Investoren unter Druck und zwingen sie, ihre individuellen Investmentansätze zu hinterfragen. In solchen Phasen tritt der Mehrwert, den professionelle Vermögensverwalter durch ihre Beratung, Lösungen und Dienstleistungen bei der Erreichung der spezifischen Anlageziele erbringen können, besonders zutage. Um den Bedarf vieler Kunden nach integrierten Lösungen besser zu entsprechen, wird Allianz Global Investors die Expertise und langjährige Erfahrung in den Bereichen Risikomanagement, Altersversorgung und Fiduciary Management zusammenführen und in einer auf die Lösung komplexer Kundenanforderungen spezialisierten Einheit auf globaler Ebene bündeln.” Ab dem 1. Januar 2012 wird Thomas Wiesemann das „Global Solutions“-Geschäft führen und Reinhold Hafner wird dort die Funktion des Chief Investment Officer übernehmen.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung Allianz Global Investors_</em>Foto: © lassedesignen &#8211; Fotolia.com</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>PKV auf 9 MB gedeckelt</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/10/berater/pkv-auf-9-mb-gedeckelt/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussprovisionen]]></category>
		<category><![CDATA[PKV]]></category>
		<category><![CDATA[Provisionsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Stornohaftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.procontra-online.de/?p=23014</guid>
		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23015" title="PKV auf 9 MB gedeckelt" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/2011_10_31_PKV.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Nun wurde im Zuge des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts, die Begrenzung der Abschlussprovisionen für PKV-Verträge auf maximal neun Monatsbeiträge beschlossen. Die Branche zeigt sich geteilt.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-230150"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-23015" title="PKV auf 9 MB gedeckelt" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/2011_10_31_PKV.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Nun wurde im Zuge des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts, die Begrenzung der Abschlussprovisionen für PKV-Verträge auf maximal neun Monatsbeiträge beschlossen. Die Branche zeigt sich geteilt.</strong></p>
<p>Nach den „Provisionsexzessen“ der Vergangenheit, wie sie bezeichnet wurden, macht der Gesetzgeber nun den Deckel drauf. Laut Koalitionsfraktion CDU/CSU und FDP seien die an Vermittler gezahlten Provisionen – vor allem im Kranken- und Lebensversicherungsbereich -  in den letzten Jahren drastisch gestiegen.<br />
Diese Entwicklung kann man nicht bestreiten. Doch Roland Roider, Vorstand des Maklerpools der BCA AG, meinte auf der diesjährigen DKM vergangene Woche: „Die hohen Provisionen sind zwar existent. Doch nur deshalb, weil sie auch jemand gezahlt hat“, und warf den Ball rüber zur Anbieterseite. Diese wurde von Rainer M. Jacobus, Vorstandsvorsitzender der IDEAL Versicherung vertreten. Der übte zunächst Selbstkritik: „Die Provisionsentwicklungen der Vergangenheit waren im höchsten Maße kontraproduktiv für die Branche“, und fügte gleich hinzu, dass „etwas mehr Bescheidenheit allen gut täte“.</p>
<p><strong>Deckelung unnötig?!</strong><br />
Neben der Deckelung der Abschlussprovisionen wurde die Stornohaftung auf 60 Monate verlängert. Beide Maßnahmen sollen die in der Praxis üblichen Umdeckungen eindämmen. Nach Ablauf der Stornohaftung gingen die Großvertriebe in ebenso großem Stil nach außen, um bestehende Verträge in neue umzudecken. Roland Roider beschreibt jedoch: „Um dies einzudämmen, hätte es keiner Provisionsdeckelung bedurft. Die Ausweitung der Stornohaftung wäre hier völlig ausreichend gewesen.“ Der BCA-Vorstand sieht viel mehr den Grundsatz der freien Marktwirtschaft, der auch für den Vermittler und den Provisionsbereich gelten müsse, verletzt. Andere Seiten meinen sogar, dass die Deckelung den Vertrieb zerstören oder das Geld nun auf anderen Weg fließen würde. Denn, die Deckelung begrenzt in erster Linie zwar den Einzelunternehmer und Makler. Die großen Vertriebe werden sich damit jedoch wahrscheinlich nicht zufrieden geben.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23014&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Anwaltschaft: Dortmunder Erklärung bedenklich</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/10/berater/anwaltschaft-dortmunder-erklarung-bedenklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 21:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[DKM]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmunder Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds Finanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-22921" title="paragraph" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/Fotolia_28591427_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Maklerpools Jung DMS &#38; Cie. und Fonds Finanz haben die so genannte Dortmunder Erklärung durch ihre Anwälte prüfen lassen. procontra liegt das Prüfungsergebnis der Münchener Anwaltskanzlei vor. Dies hält die vorgesehene Selbstverpflichtung kartell-, wettbewerbs- und auch datenschutzrechtlich für strittig.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-229180"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-22921" title="paragraph" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/Fotolia_28591427_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Die Maklerpools Jung DMS &amp; Cie. und Fonds Finanz haben die so genannte Dortmunder Erklärung durch ihre Anwälte prüfen lassen. procontra liegt das Prüfungsergebnis der Münchener Anwaltskanzlei vor. Dies hält die vorgesehene Selbstverpflichtung kartell-, wettbewerbs- und auch datenschutzrechtlich für strittig.</strong></p>
<p>Der Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen mit Vermittlerpools, -zusammenschlüssen, -genossenschaften und Dienstleistern (PWVs), die Versicherungsgeschäfte von unabhängigen Vermittlern bündeln (<a title="Dortmunder Erklärung - die einzelnen Punkte" href="http://www.procontra-online.de/2011/10/berater/%e2%80%9edortmunder-erklarung%e2%80%9c-sorgt-fur-unruhe-vor-der-dkm/" target="_blank">procontra berichtete</a>) ist – in seiner jetzigen Form – rechtlich äußerst bedenklich.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt die Münchener Anwaltskanzlei GSK Stockmann + Kollegen, die von Jung DMS &amp; Cie. und Fonds Finanz um eine wettbewerbsrechtliche Prüfung gebeten wurde.</p>
<p><strong>Ergebnisauszug</strong></p>
<p><em>Jede Vereinbarung und jede abgestimmte Verhaltensweise, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt, ist verboten und nichtig. […]</em></p>
<p>[…] Je mehr Versicherungsunternehmen, Vertriebe und Pools sich der Erklärung anschließen, je größer werden die rechtlichen Bedenken. Vereinigen nämlich die Unterzeichner auf sich eine marktbeherrschende Stellung, werden die abgestimmten Verhaltensweisen durch die Wettbewerbsgesetze vollständig verboten. […]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesem Gesamtergebnis wurde zudem der Verstoß gegen das Datenschutzgesetz betont.</p>
<p><em>[…] Sofern den PWVs auferlegt wird, persönliche Daten von Vermittlern oder Dritten an Versicherungsunternehmen weiterzuleiten, ist dies datenschutzrechtlich problematisch. Sofern die Vermittler bzw. die Dritten nicht ihr Einverständnis zur Weitergabe ihrer Daten abgeben, wären PWVs angehalten, gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen zu verstoßen, um den Vorgaben der Dortmunder Erklärung nachzukommen.[…]</em></p>
<p><strong>Branche auf DKM gespalten</strong></p>
<p>Während alle Marktteilnehmer den Transparenzgedanken der Initiative unterstützen, gab es vor allem über den Kommunikationsstil („Pistole auf die Brust der Pools“) und die einzelne Formulierungen viel Widerspruch. Als „irrsinnig“, „unüberlegt“ und „völlig unnötig“ wurde der Entwurf auf der DKM gegenüber procontra von einigen Versicherern bezeichnet. Niemand wollte namentlich zitiert werden, was die Brisanz des Themas belegt. Andere Branchenvertreter taten die Sache wiederum mit viel Lärm um Nichts ab: „Wir haben etwa mit der Provisionsdeckelung derzeit ganz andere Themen/Probleme.“</p>
<p>Für den zweiten Messetag war ein Treffen der Beteiligten geplant. Die wenigsten werden diesen Termin nun noch wahrnehmen. Selbst die Initiatoren, der Volkswohl Bund und die Ideal Versicherung ruderten nun schon etwas zurück. Volkswohl Bund-Vorstand Dietmar Bläsing ließ sich im Versicherungsjournal zitieren, dass es sich um eine „bewusst scharf formulierte“ Entwurfsfassung handelt, zu der die eigentlich angeschriebenen weiteren Versicherer noch ihre Kommentare und Anmerkungen machen sollten.</p>
<p>Zu spät, denn bevor es zu einer weiteren Ausarbeitung kam, wurden alle Beteiligten von dem „Entwurf“ überrascht.</p>
<p>procontra sprach ebenfalls mit der Verbandsseite. Laut VOTUM-Verband wird es nun zu einem Treffen zwischen Versicherer und Maklerpools kommen, bei dem Ende November lösungsorientierter und vor allem von allen Seiten die zukünftige Zusammenarbeit geregelt werden soll.</p>
<p><strong>Mehr solcher Themen? Oder interessiert Sie als Makler etwas ganz anderes? Sagen Sie es uns, über unsere <a title="procontra-Leserumfrage" href="http://digiumenterprise.com/answer/?sid=727531&amp;chk=PXYS9XWF" target="_blank">procontra-Leserumfrage</a> </strong></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=22917&amp;ts=1328345495" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Dortmunder Erklärung“ sorgt für Unruhe vor der DKM</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Dortmunder Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Maklerpools]]></category>
		<category><![CDATA[Präambel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2872" title="„Dortmunder Erklärung“ sorgt für Unruhe vor der DKM" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2009/09/procontra_pictogramm.png" alt="" width="145" height="145" />Der <strong><em>Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen mit Vermittlerpools</em></strong> soll auf der diesjährigen DKM von den Versicherern unterzeichnet werden. Maklerpools fühlen sich von den Versicherern unter Druck gesetzt, bemängeln den Kommunikationsstil und wähnen das Datenschutzgesetz verletzt. procontra liegt die Präambel bereits vor der DKM vor. Die konkreten Punkte</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-228840"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-2872" title="„Dortmunder Erklärung“ sorgt für Unruhe vor der DKM" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2009/09/procontra_pictogramm.png" alt="" width="145" height="145" />Der <strong><em>Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen mit Vermittlerpools</em></strong> soll auf der diesjährigen DKM von den Versicherern unterzeichnet werden. Maklerpools fühlen sich von den Versicherern unter Druck gesetzt und bemängeln den Kommunikationsstil. procontra liegt die Präambel bereits vor der DKM vor.</p>
<p>Innovationen werden auf der DKM jedes Jahr vorgestellt. Doch in diesem Jahr soll eine verkündet werden, mit denen einige Maklerpools – gelinde gesagt – recht unzufrieden sind. Die Rede ist vom <strong><em>Kodex zur Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen mit Vermittlerpools, -zusammenschlüssen, -genossenschaften und Dienstleistern, die Versicherungsgeschäfte von unabhängigen Vermittlern bündeln</em></strong>.</p>
<p>Konkret bedeutet das, dass sich die Versicherer mit ihrer Unterschrift unter diese Erklärung ab 2012 dazu verpflichten, nur noch mit Vermittlerpools zusammenzuarbeiten, die sich an folgende Richtlinien halten:</p>
<p><strong>DORTMUNDER ERKLÄRUNG</strong></p>
<p>Die unterzeichnenden Versicherer erklären sich zu folgendem bereit:</p>
<p>Wir werden ab dem<strong> 1. Januar 2012</strong> nur noch mit Pools und wirtschaftlichen Vereinigungen (im folgenden PWV) zusammenarbeiten, die folgende Voraussetzungen erfüllen, entsprechende Erklärungen abgeben und die geforderten Offenlegungen, der Einfachheit halber im Internet, vornehmen.</p>
<p><strong>Punkt 1/7</strong><br />
<strong>Die PWV legt ihre Eigentümerverhältnisse vollständig, laufend und zeitnah offen.</strong> Auch stille Beteiligungen und direkte/indirekte Engagements und/oder die Finanzierung des PWV und seiner wesentlichen Eigentümer durch Produktanbieter fallen unter dieses Transparenzgebot. Die Satzung des PWV muss in allen Teilen und mit allen Nachträgen und Nebenvereinbarungen dargelegt werden.</p>
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