Altersvorsorge: Ein Konto fürs Vermögen

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Die Altersvorsorge einfacher und leistungsfähiger gestalten: Das könnte mit einem Vermögenskonto funktionieren, meint u.a. FDP. Im Ausland gibt es längst solche Konten, aber der deutsche Staat will sie nicht als Altersvorsorge anerkennen.

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Vermögen zur Altersvorsorge soll auf einem "Vermögenskonto" gesammelt werden. Was für und gegen eine solche Idee spricht. Bild: Shutterstock.com / pony11

In Sachen Altersabsicherung hat die Politik einiges erreicht. Seit 2001, als sich die Politik für den Ausbau der kapitalgedeckten Altersvorsorge entschied, hat die Riester-Rente die Hälfte der Berechtigten überzeugt. Dank der damals eingeführten Entgeltumwandlung haben auch heute rund 60 Prozent der Arbeitnehmer eine Betriebsrente.

Wie die Entwicklung aber zeigt, ist dieses wichtige Altersvorsorgeprojekt nicht abgeschlossen. Das hat auch damit zu tun, dass die Politik die Riester-Rente oder Entgeltumwandlung nicht obligatorisch gemacht hat. Gleichzeitig hat sie die Instrumente scharf reguliert – was die Komplexität des Themas erhöht und deren Attraktivität gemindert hat. So ist die Handhabung der Riester-Förderung ziemlich bürokratisch. Auch sind nicht alle Betriebsrenten übertragungsfähig.

Die Problematik ist der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD durchaus bewusst. Daher hat sie für diese Legislaturperiode eine „Stärkung“ der Riester-Rente angekündigt. Für die oppositionelle FDP geht die Ankündigung allerdings nicht weit genug. Sie fordert die Umsetzung eines radikalen Konzepts, das die Altersvorsorge vereinfachen und attraktiver machen soll: Ein Vermögenskonto für jeden Bürger.

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