Zahl der Immobiliardarlehensvermittler wächst

Berater von Franziska Finkenstein

Der Job des Immobiliardarlehensvermittler wird immer beliebter. Statistiken zeigen ein stetiges Ansteigen der Registrierungen.

Seit der Erlaubnispflicht für Immobiliardarlehensvermittler haben sich die Registrierungen wesentlich vermehrt. Foto: Shutterstock

Seit 2016 besteht sowohl für Unternehmer als auch Privatpersonen eine Erlaubnispflicht nach §34 i GewO für die Vermittlung von Immobiliendarlehen. Die Statistik des DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammertag), die seit dem Eintritt der Regelung die Registrierungen archiviert, verzeichnet ein stetiges Ansteigen.
Während im Oktober 2016 knapp 11000 Immobiliardarlehensvermittler die Erlaubnis erteilt bekamen, waren es ein Jahr später schon circa 49000. Mehr als 2000 neue Registrierungen sind seitdem hinzugekommen.

Beratung auf Honorarbasis weniger beliebt, Tendenz steigend

Anders sieht es jedoch bei den Registrierungen nach § 34i Abs. 5 GewO für Honorar-Immobiliendarlehensberater aus. Während sich die Einträge zwischen 2016 und 2017 von 369 auf 731 Einträge vermehrten, sank die Anzahl in dem Folgejahr auf 640. 2019 zeigt allerdings eine ansteigende Tendenz. So verzeichnet die Statistik des DIHK, dass allein in den letzten zwei Monaten 44 neue Registrierungen dazugekommen sind. 

Zu den Erlaubnisvoraussetzungen gehören laut DHIK übrigens: Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, Berufshaftpflichtversicherung oder gleichwertige Garantie, Sachkunde, Hauptniederlassung oder Hauptsitz im Inland und Ausübung der Tätigkeit als Immobiliardarlehensvermittler im Inland.

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