Niedrigzins 2018: Sparer verlieren 40 Milliarden Euro

Investmentfonds von Michael Fiedler

Niedrigzins und Inflation sind eine gefährliche Mischung. Welchen Schaden dieser Mix bei deutschen Sparern verursachte, zeigt eine aktuelle Auswertung.

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Wer "falsch spart" hat Kaufkraftverlust durch die Niedrigzinsen erlitten. Bild: Shutterstock.com / tanja-vashchuk

Deutsche Sparer, die auf konservative Geldanlagen setzten, verlieren Geld. Allein im November 2018 betrug der Kaufkraftverlust deutscher Sparer knapp 3,9 Milliarden Euro. Über das ganze Jahr 2018 betrachtet, beläuft sich die Verlustsumme auf 35,767 Milliarden Euro, hat das Fachportal Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zinsstatistiken der Bundesbank berechnet.

Im Jahr 2017, dem bisherigen Negativ-Rekordjahr, betrug der Kaufkraftverlust noch 32,337 Milliarden Euro. Dieses Rekordminus ist nun eingestellt. Insgesamt haben deutsche Sparer seit 2011 durch die Niedrigzinsphase einen Kaufkraftverlust von 109 Milliarden Euro erlitten.

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