Unterschätzt: Das kostet der Hausbau wirklich

Baufinanzierung von Michael Fiedler

Beim Hausbau verrechnen sich viele Bauherren. Besonders die Baunebenkosten werden unterschätzt. Welche Ausgaben dazuzählen und wie hoch die Mehrkosten ausfallen können.

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Viele Bauherren unterschätzen die Baunebenkosten. Shutterstock.com / FOTOGRIN

Die „Bauherren-Studie 2017“ des Beratungsunternehmens Almondia stellte fest, dass bei drei Viertel der 2012 bis 2017 in Deutschland errichteten Eigenheime die Kosten spürbar über dem Plan lagen: Bis zu 10 Prozent bei jedem dritten Haus, bei jedem fünften Neubau bis zu 20 Prozent und bei gut jedem zehnten Haus sogar bis zu 30 Prozent.

Baunebenkosten unterschätzt

Doch nicht nur die Baukosten werden unterschätzt. Wer ein Eigenheim baut, muss auch sogenannte Baunebenkosten in die finanzielle Planung einbeziehen. Zu den Baunebenkosten zählen:

  • Makler- und Notargebühren
  • Grunderwerbsteuer
  • Kosten für Bodengutachten
  • Kosten für Grundstücksvermessung
  • Hausanschlusskosten
  • Kosten für die Baugenehmigung / Bauanträge
  • Kosten für Versicherungen
  • Kosten für Gestaltung des Außenbereichs

Experten summieren die Baunebenkosten auf 15 Prozent oder mehr der Kauf- oder Baukosten. Wichtig: Diese Baunebenkosten werden häufig nicht im Rahmen des Hypothekenzinses von den Banken finanziert. Das sollte bei der Kreditplanung berücksichtigt werden.

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