Baukindergeld: Starker Beginn... und nun?

Sachwerte von Michael Fiedler

Beim Baukindergeld rechnet die Bundesregierung mit 2,7 Milliarden Euro Ausgaben bis 2021. Das soll jungen Familien in die eigenen vier Wände verhelfen und den angespannten Immobilienmarkt entlasten. Doch konnten die Erwartungen erfüllt werden?

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Verdienen seine Eltern maximal 90.000 Euro im Jahr, können sie Baukindergeld für den Filius beantragen. Shutterstock.com / Romrodphoto

Das Baukindergeld soll insbesondere jungen Familien helfen, Wohneigentum zu bauen oder zu erwerben. Kein schlechter Ansatz – schließlich ist die Wohneigentumsquote in Deutschland vergleichsweise niedrig.

Baukindergeld: 10 Jahre Zuschuss fürs Eigenheim

Mit dem Baukindergeld sollte das ansatzweise geändert werden. Dafür ist ein Zuschuss von 12.000 Euro pro Kind (10 Jahre lang je 1.200 Euro) vorgesehen, der für den Bau oder Erwerb der eigenen vier Wände genutzt werden soll. Voraussetzung ist ein Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.

Baukindergeld: Hoffnungen der Bundesregierung

Die Bundesregierung geht davon aus, dass etwa 550.000 Familien in Deutschland Baukindergeld bekommen könnten und rechnet dafür mit Ausgaben in Höhe von 2,7 Milliarden Euro bis 2021.

Baukindergeld: Anträge gehen zurück

Allerdings ist der Schwung der ersten Wochen zurückgegangen. So gingen in der ersten Woche nach Programmstart 9.574 Anträge ein. In der zweiten waren es knapp 5.500 und in der fünften Woche waren es noch 2.810 Anträge. Bis 19. Oktober 2018 gingen 24.399 Anträge ein, das geht aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung hervor.

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