Was die Elefantenhochzeit von DVA und DMA bedeutet

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Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) wird zum 1. Januar 2019 Mehrheitsgesellschafter der Deutschen Makler Akademie (DMA). Was das für Konsequenzen für den Weiterbildungsmarkt der Vermittler hat.

Der neue DMA-Geschäftsführer Stefan Horenburg will die Errungenschaften der DMA sichern und eine nachhaltige Perspektive entwickeln.

Der neue DMA-Geschäftsführer Stefan Horenburg will die Errungenschaften der DMA sichern und eine nachhaltige Perspektive entwickeln. Bild: DVA

Zum 1. Januar 2019 will die Deutsche Versicherungsakademie GmbH (DVA) 60 Prozent der Gesellschafteranteile an der Deutschen Makler Akademie gGmbH (DMA) erwerben. Struktur und Gremien der DMA sollen erhalten bleiben, ließen beide Gesellschaften verlauten.

Bereits zum 1. November übernehmen die beiden DVA-Geschäftsführer Stefan Horenburg und Ronny Schröpfer in Personalunion auch die Geschäftsführung der DMA. DMA-Geschäftsführer Joachim Zech wechselt, schon seit längerem bekannt, als Leiter Marketing zur Versicherungsgruppe Die Bayerische.

Horenburg und Schröpfer wollen „mit inhaltlicher Kontinuität die Errungenschaften der DMA sichern und nachhaltige Perspektiven in einem immer anspruchsvolleren Bildungsmarkt entwickeln und realisieren“, heißt es in der überraschenden Meldung Mitte letzter Woche.

DVA springt der DMA bei

Die DMA ist eine bedeutende – von den Maklern anerkannte – Marke, die wir erhalten, ausbauen und für unser Branchennetzwerk nutzbar machen wollen“, sagt Dr. Katharina Höhn, Hauptgeschäftsführerin der DVA und zugleich des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV). Sie ist künftig auch Gesellschafter-Vertreterin der DVA bei der DMA. „DVA und DMA eint das gemeinsame Ziel, die Kompetenz der Mitarbeiter der Branche kontinuierlich zu verbessern“, so Höhn.

Das lässt aufmerken, denn im Prinzip haben sich beide Gesellschaften seit jeher ein sehr ähnliches Profil und sich damit formal auch Konkurrenz gemacht. Beide gehören neben Marktführer Going Public und BWV zu den größten und derzeit wichtigsten freien Weiterbildungsanbietern. Mit deutlichen Abstrichen in der Marktbedeutung folgen dann solche Anbieter wie Tutor, Campus oder Atheus.

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