Deutsche Anleger entdecken Aktien

Investmentfonds von Franziska Finkenstein

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Aktien werden bei Deutschen immer beliebter. Ihr Anteil in Portfolios hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Die aktuelle Studie von Legg Mason zeigt: Aktien werden bei Anlegern immer beliebter. Vor allem die Altersgruppe über 71 Jahre interessiert sich besonders für den Markt.

Die aktuelle Studie von Legg Mason zeigt: Aktien werden bei Anlegern immer beliebter. Vor allem die Altersgruppe über 71 Jahre interessiert sich besonders für den Markt. Foto: Travis Wolfe

Laut der aktuellen Studie „Global Investment Survey 2018“ des Fondhauses Legg Mason interessieren sich immer mehr Deutsche für Aktien. Nachdem in der Vorjahresuntersuchung die Aktienquote bei Anlegern bei circa 10 Prozent lag, stieg sie in diesem auf 27 Prozent. Die Investition in Aktien springt dabei auf Platz zwei der Portfoliozusammenstellung. Auch Deutschland-Chef von Legg Mason, Stephan Bannier, hält fest: „Unsere diesjährige Global Investment Survey zeigt deutlich, dass sich deutsche Anleger verstärkt den Chancen des Aktienmarkts öffnen.“

Aktienmärkte auf Erfolgskurs?

Laut der Umfrage verspricht sich ein Großteil der Teilnehmer von den Aktienmärkten eine erfolgreiche Zukunft. 27 Prozent spekulieren darauf, dass heimische Aktienmärkte die aussichtsreichsten Chancen haben. Fast 40 Prozent setzen daneben auf internationale Märkte.

Auch ein Blick auf die Altersgruppen ist interessant: Der größte Aktienanteil liegt mit 37 Prozent bei älteren Anlegern über 70 Jahren. Demgegenüber wecken sie bei jüngeren Menschen (21 Prozent) weniger Interesse, obwohl diese eine längere Anlagezeit haben. Stattdessen beträgt der Bargeldbestand bei den Millennials 34 Prozent und ist damit vergleichsweise am höchsten. 
Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass Finanzberater weniger Risikobereitschaft für Aktien vermitteln. Diejenigen, die bei ihrer Portfoliozusammenstellung auf einen Berater zurückgreifen, investieren zu rund einem Viertel in Aktien. Autarke Anleger hingegen verfügen durchschnittlich über eine Aktienquote von 36 Prozent.
In der Studie wurden insgesamt 16.810 Anleger in 17 Ländern befragt. Darunter waren 1.000 Deutsche. Die Altersgruppen der Teilnehmenden ziehen sich von Millennials (18-35) über die Generation X (36-52) zu den sogenannten Baby Boomers (53-71). 

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