Grünes Geld: 4 Green Bonds im Fonds-Check

Investmentfonds Top News von Julia Groth

Der SEB Green Bond Fund hat sich zuletzt besser gehalten. In den vergangenen zwölf Monaten hat er lediglich um 1,3 Prozent nachgegeben. Auf Sicht von zehn Jahren konnte er rund drei Prozent pro Jahr an Wert zulegen. Die lange Performance-Historie ist allerdings mit Vorsicht zu betrachten: Der schwedische Fondsanbieter gibt für frühere Jahre die Wertentwicklung des Fonds SEB ÖkoRent an, der im Frühjahr 2015 mit dem damals neu aufgelegten Green-Bond-Fonds verschmolzen wurde.

Der rund 90 Millionen Euro schwere Fonds investiert auch nicht ausschließlich in Green Bonds. Das Managementteam unter Leitung von Marianne Gut darf bis zu 30 Prozent des Portfolios in Anleihen investieren, die zwar Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, aber keine konkreten Öko-Projekte finanzieren.

Grün allein reicht nicht

Der Fonds Erste Responsible Bond Global Impact, aufgelegt im Jahr 2015 von der österreichischen Erste Asset Management, verfolgt ebenfalls einen etwas breiteren Investmentansatz. Fondsmanager Martin Cech kauft nicht nur Green Bonds, sondern auch sogenannte Social Bonds. Das sind Anleihen, mit denen soziale Projekte finanziert werden sollen.

Mit dieser Ausrichtung konnte Cech den steigenden Zinsen zuletzt etwas entgegensetzen. Auf Sicht von zwölf Monaten hat der rund 74 Millionen Euro schwere Fonds 1,4 Prozent an Wert verloren und sich damit besser geschlagen als viele andere Green-Bond-Produkte.

Seite 1: Steigende Nachfrage nach grünem Geld
Seite 2: Die Performances im Vergleich
Seite 3: Fazit

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare