3 Märkte, die einen weltweiten Schock auslösen könnten

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Vom Niedrigzins in eine Phase stärkerer Volatilität: Ist der Übergang ohne Krise oder Konjunkturschock überhaupt möglich? Philippe Ithurbide, Global Head of Research bei Amundi, verrät, auf welches Marktumfeld sich Anleger einstellen sollten.

Der Anleihemarkt:
Die von den Zentralbanken weltweit bereitgestellte überschüssige Liquidität fließt nicht in Waren und Dienstleistungen, sondern vielmehr in Vermögenswerte wie Anleihen. Insgesamt sind die Zinssätze aufgrund der extrem expansiven Geldpolitik der Zentralbanken zu niedrig. Und weil dadurch Anleihen nicht die tatsächlichen Risiken einpreisen, ist speziell der europäische Markt gefährdet. In den USA steht die Bewertung zwar im Einklang mit den Fundamentaldaten, aber die expansive Fiskal- und Steuerpolitik werden voraussichtlich zu einer höheren Staatsverschuldung und einem höheren Außenhandelsdefizit führen. Die Folge: Steigende US-Zinsen und eine Abwertung des US-Dollars werden wahrscheinlicher. In der Bewertung der Anleihen hat sich dies aber (noch) nicht niedergeschlagen. pixabay / Brett_Hondow
 
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