Mehr Rendite mit faktorgetriebener Asset-Allokation

Top News Investment-Talk Versicherungen von Detlef Pohl

Die niedrigen Renditen von Versicherern, Pensionskassen und Versorgungswerken durch Zinspapiere lassen sich mit innovativen Finanzprodukten anheben. Wie das geht, wurde auf einer Fachtagung deutlich.

Dynamische Multi-Asset-Allokation soll eine Rendite von 3 bis 4 Prozent bei täglicher Liquidität bringen, erklärte Achim Backhaus von Hauck & Aufhäuser auf Schloss Bensberg. Bild: Pohl

Die niedrigen Zinsen im Euroraum im Euroraum werden vorerst anhalten. Mit einem ersten Zinsschritt rechnet Professor Michael Heise erst im vierten Quartal 2019. „Der graduelle Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm der EZB schließt weiter monatliche Käufe von 15 Milliarden Euro bis Januar 2019 ein“, sagte der Allianz-Chefvolkswirt auf der Fachtagung „FinPro“ vergangene Woche auf Schloss Bensberg.

Die Tagung, organisiert von der V.E.R.S. Leipzig GmbH, war ein Schaulaufen unterschiedlichster Asset Manager, um die im Publikum versammelten Kapitalanlageverantwortlichen von Versicherern, Pensionskassen und Versorgungswerken mit neuen Konzepten und innovativen Finanzprodukten bei der Suche nach höheren Renditen zu versorgen.

Der Arbeitsmarkt zeige keine echte Abkühlungstendenz der Konjunktur, so Heise. Es gäbe aber vier große Risiken: Protektionismus, Inflation, Verschuldung und Geopolitik. „An den Kapitalmärkten herrscht überwiegend noch der Optimismus“, so Heise weiter. Trotz sehr hoher Bewertung von US-Aktien könne man immer noch Risikoprämien auf dortige Aktien verdienen.

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Seite 2: Potenziale für Mehrrendite
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