Die Unfallversicherer mit den meisten Beschwerden

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Über die deutschen Unfallversicherer gehen bei der BaFin erfahrungsgemäß eher wenig Beschwerden ein. Dennoch gibt es unter den Anbietern enorme Unterschiede. Im vergangenen Jahr gab es zudem eine bemerkenswerte Entwicklung.

Ärger bei Unfallversicherungen: Die BaFin-Statistik zeigt, welche Versicherer die meisten Beschwerden verursachten.

Ärger bei Unfallversicherungen: Die BaFin-Statistik zeigt, welche Versicherer die meisten Beschwerden verursachten. pixabay / KlausHausmann

Um Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung wird auffällig oft gestritten. Häufig landen die Streitigkeiten vor Gericht und gehen dort durch mehrere Instanzen – wie zum Beispiel in diesem tragischen Fall eines Schülers. Doch wie ist es um das Streitpotenzial in der privaten Unfallversicherung bestellt?

Über welche Unfallversicherer im Jahr 2017 wie viele Beschwerden eingingen, ist dem aktuellen Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu entnehmen. Zwar entfallen auf die Unfallversicherung erfahrungsgemäß ohnehin deutlich weniger BaFin-Beschwerden als beispielsweise auf die Rechtsschutz-, die Wohngebäude- oder die Lebensversicherung. Insgesamt standen im vergangenen Jahr aber gerade einmal 181 Fälle zu Buche gegenüber 240 im Jahr 2016 – ein Rückgang um rund ein Viertel.

Die vorhandenen Fälle verteilten sich dabei auf 46 Unfallversicherer mit über 60 Millionen Verträgen. In dieser großen Stückzahl sind zum Beispiel auch die Unfallverträge für die Mitglieder von Sportvereinen enthalten. Im Durchschnitt entfiel damit eine BaFin-Beschwerde auf 331.834 Policen.

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