Generali-Schreiben ärgert Makler

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Der Konzern-Umbau bei Generali läuft nicht ganz reibungslos. Ein Anschreiben an Generali-Kunden sorgte für Unmut - besonders bei Maklern und jenen Generali-Mitarbeitern, von denen sich der Versicherer gerade getrennt hat. Wie der Konzern reagiert.

Generali RunOff Betreuung, Recht

In diesen Tagen wirkt Generalis Löwe weder stark noch mutig. Bild: pixaybay: Fomin Serhii

Es sind harte Wochen für Generali - sehr harte. Der Konzern-Umbau sorgt für Unzufriedenheit in der Belegschaft, der externe Run-Off verunsichert Kunden und im BU-Geschäft lassen sich (moderate) Beitragserhöhungen nicht vermeiden.
Doch das ist längst nicht alles, was für Unruhe im Umfeld des Versicherers sorgt. So schickte der Konzern vergangene Woche Anschreiben an seine Kunden (liegt procontra vor) heraus. Allerdings wurde nicht unterschieden, wessen Kunden eigentlich das Anschreiben erhalten.




So teilte Generali auf procontra-Anfrage mit, dass Kunden, die sowohl Verträge bei einem Generali-Betreuer, als auch bei einem Makler haben, ein Schreiben erhielten, welches sich nur an die von Generali-Beratern betreute Verträge richtet. Durch einen technischen Fehler sei der Eindruck erweckt worden, Generali wolle Verträge, die von unabhängigen Vermittlern betreut werden, auf Berater der DVAG übertragen.

"Für diesen Fehler entschuldigt sich die Generali bei allen betroffenen Kunden ausdrücklich", heißt es auf procontra-Anfrage. Der Versicherer sei bereits dabei, sich per Brief an alle betroffenen Kunden zu wenden und den Sachverhalt richtig zu stellen: "Sämtliche Kunden werden weiterhin unverändert durch den jeweiligen unabhängigen Vertriebspartner betreut. Eine Datenweitergabe an die Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG erfolgt nicht."
Zudem richtete Generali (089 5121-1743) eine Hotline ein, an die sich betroffene Vermittler wenden können.

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