Start Up! Maschmeyer hilft Gründern auf die Sprünge

Panorama Top News von Florian Burghardt

Carsten Maschmeyer will wieder in die Versicherungsbranche investieren. In seiner neuen Sat.1-TV-Show ging er gestern auf Gründer-Jagd. Neben einer Versicherungs-Idee wurden dem Ex-AWD-Chef auch viele fragwürdige Geniestreiche präsentiert.

Von einer Hemdbefestigung in der Unterhose zeigte sich Carsten Maschmeyer besonders begeistert.

Von einer Hemdbefestigung in der Unterhose zeigte sich Carsten Maschmeyer besonders begeistert. Bild: procontra

Im Sommer letzten Jahres hatte Carsten Maschmeyer seine Rückkehr in die Versicherungsbranche angekündigt. Er wolle vor allem in InsurTechs investieren und würde dafür Ausschau nach echten Innovationen und tollen Gründer-Persönlichkeiten halten. Eine Möglichkeit, diese zu finden, könnte seine eigene TV-Show auf Sat.1 sein. Sie heißt „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“. Gestern wurde die erste Folge ausgestrahlt.

Zum Start der Sendung hatte Maschmeyer allerdings mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Eine der 35 Bewerberinnen begrüßte ihn mit den Worten „Hallo, Herr Maischberger“, ein anderer Kandidat ließ für seinen Produkt-Pitch vor dem ehemaligen AWD-Chef die Hosen runter – kam mit seiner Idee einer Hemdbefestigung in der Unterhose aber in die nächste Runde.

Nicht so viel Glück hatten unter anderem die Erfinder eines mit Bier gefüllten Fußballs, kunstvoll gegossener Figuren in Trinkgläsern und einer Rettungskapsel für Babys und Kleintiere – und das, obwohl Maschmeyers Show-Credo „Person vor Produkt“ lautet.

Eine Million Euro

Zunächst 14 Ideengeber kamen in die nächste Runde, wobei am Ende der ersten Episode nur noch 12 übrigblieben. Sie müssen im weiteren Verlauf der Show verschiedene Aufgaben bewältigen, um Maschmeyer und seine Berater von ihren Unternehmerqualitäten zu überzeugen. Als Preis winken eine Million Euro Startkapital sowie Carsten Maschmeyer als Partner für die Firmengründung.

Die Siegerin beziehungsweise der Sieger wird am Ende der Show im kalifornischen Silicon Valley gekürt, dem Mekka für technische Innovationen und Software-Giganten. Noch im Rennen um Maschmeyers Erfinderkrone sind unter anderem ein Windschutz für Sonnenliegen, ein besonders schicker und bequemer BH und – na klar – die Unterhosenhalterung.

Der einzige Bewerber mit einem Assekuranz-Ansatz (Idee: Versicherungen vor Ort durch Bluetooth-Sender) hat es allerdings nicht über die erste Runde hinausgeschafft. Seinen Wunsch nach einer InsurTech-Investition wird sich Maschmeyer demnach an anderer Stelle erfüllen müssen.

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