JDC: Maklerpool-Gebühren mit Kryptowährung Blocx bezahlen

Berater Top News von Florian Burghardt

Die JDC Group eifert Bitcoin nach und gibt mithilfe der Blockchain-Technologie eine eigene Kryptowährung für Kunden und Vermittler aus. procontra fragte, was man damit kaufen kann und ob die digitalen Pläne zur Konkurrenz für Makler werden können.

Sieht durch die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung neben der Kapitalspritze auch großen Mehrwert für Kunden, Vermittler und Investoren: Stefan Bachmann, Chief Digital Officer der JDC Group.

Sieht durch die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung neben der Kapitalspritze auch großen Mehrwert für Kunden, Vermittler und Investoren: Stefan Bachmann, Chief Digital Officer der JDC Group. Bild: JDC

Bitcoins stehen sinnbildlich für das große neue Geschäftsfeld der Kryptowährungen. Doch ob nun schnell vorrübergehender Hype oder langfristiger Trend – aktuell strömen immer mehr dieser digitalen Bezahlmittel auf den Markt und ziehen Anleger sowie Vermittler in ihren Bann. Hinter den ganzen „Coins“ und „Tokens“ steht die Blockchain-Technologie. Diese will sich auch die JDC Group, Konzernmutter des Maklerpools Jung, DMS & Cie, zunutze machen und hat dafür jüngst ein eigenes Blockchain-Labor gegründet. Nun soll auch die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung, den Blocx, folgen. Die Ambitionen sind hoch.

So verfügt JDC über rund 16.000 angeschlossene Vertriebspartner mit mehr als 1,2 Millionen Kunden. „Durch die Ausgabe unseres Krypto-Tokens Blocx und dem mit ihm verbundenen Mehrwert können wir umgehend die größte Krypto-Community in Deutschland aufbauen. Davon profitieren bestehende und neue Kunden, unsere Partner, unsere Berater und Vermittler sowie alle Investoren“, sagt Stefan Bachmann, ehemaliger Google-Manager und seit letztem Jahr Chief Digital Officer der JDC Group und Co-Initiator des Blockchain-Labors.

Aber wie soll dieses „Profitieren“ konkret aussehen? Auf die procontra-Nachfrage, ob Makler mit den Blocx beispielsweise ihre Pool-Gebühren bei JDC bezahlen können, antwortete Bachmann: „Das ist das Ziel. Anfangs werden die Vermittler für den bestehenden Bestand und jedes Neugeschäft durch die Blocx zusätzlich belohnt. Sie erzielen sozusagen parallel ‚Buchgewinne‘ und helfen der Community, im Wert zu steigen. Daher ist ein späterer Eintausch ihrer Blocx-Bestände gegen die Begleichung von Pool-Gebühren sehr gut vorstellbar.“ Ganz so weit sei man momentan aber technisch noch nicht.

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