Gegen Provisionsdeckel: Maklerpools beschließen „Berliner Erklärung 2.0“

Berater von Florian Burghardt

Die Unabhängigkeit und verbraucherschützende Stellung der Versicherungsmakler müsse unbedingt erhalten bleiben, so das Credo auf einer AfW-Veranstaltung. Was gegen staatliche Eingriffe in ihre Vergütung spricht, hielten viele Vermittlervertreter per Erklärung fest.

Die Unterzeichner der "Berliner Erklärung 2.0": Sie stehen für 14 Maklerpools und Verbände.

Die Unterzeichner der "Berliner Erklärung 2.0": Sie stehen für 14 Maklerpools und Verbände. Bild: AfW

Sie steht für das Berufsbild der unabhängigen Versicherungsvermittler: Die Initiative „Pools für Makler“, seit 2013 angesiedelt beim Bundesverband Finanzdienstleistung (AfW). Auf ihrem nunmehr 14. Treffen haben die Vertreter der Maklerpools erneut betont, wie wichtig die von Versicherungsgesellschaften unabhängige Verbraucherberatung für den Versicherungsmarkt ist.

Die Teilnehmer drückten bei dem jetzigen Treffen in Mannheim ihr Bedauern darüber aus, dass nun erneut über staatliche Eingriffe in das Vergütungssystem der Makler diskutiert werde. So tauche immer wieder der Begriff des Provisionsdeckels in der Lebensversicherung auf, besonders in Verbindung mit der anstehenden Evaluierung des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG).

Um sich geschlossen gegen die Einführung eines solchen Provisionsdeckels zu stellen, hatten zahlreiche Vermittlervertreter bereits vor über 4 Jahren gemeinsam die „Berliner Erklärung“ verabschiedet und unterzeichnet. Mit 5 deutlichen Forderungen und Bekenntnissen zum Berufsbild der Makler hatte man sich damals positioniert.

Auf dem nun jüngsten Treffen von „Pools für Makler“ wurden diese Aussagen aktualisiert. Die sogenannte „Berliner Erklärung 2.0“ besteht nunmehr aus 4 Punkten. Diese können auf Seite 2 dieses Artikels nachgelesen werden.

Seite 1: Gemeinsam gegen den Provisionsdeckel
Seite 2: Die „Berliner Erklärung 2.0“ und ihre Unterzeichner

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