PKV, Sach, BRSG: Diese Änderungen bringt 2018

Berater von Florian Burghardt

Das neue Jahr steckt noch in den Kinderschuhen, trotzdem gelten bereits zahlreiche neue Regelungen für die Assekuranz. Diese reichen von der Krankenversicherung über das Sachgeschäft bis hin zur Altersvorsorge.

Mit dem Sprung ins Jahr 2018 treten auch im Versicherungsbereich einige neue Regelungen in Kraft.

Mit dem Sprung ins Jahr 2018 treten auch im Versicherungsbereich einige neue Regelungen in Kraft. Bild: FotografieLink/Pixabay

Mit dem neuen Jahr treten auch wieder einige Neuerungen im Versicherungsbereich in Kraft. Der Bund der Versicherten (BdV) hat diese in einer Übersicht zusammengefasst.

So haben sich in Bezug auf die Krankenversicherung die Sozialversicherungs-Rechengrößen auch für 2018 verändert. Wer beispielweise in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln will, muss nun mindestens 59.400 Euro brutto verdienen – 1.800 Euro mehr als noch 2017.

In der Sachversicherung, genauer der Wohngebäudeversicherung, hat sich ebenfalls ein wichtiger Faktor verändert. Der Baupreisindex, der zur Berechnung des Gebäudewerts herangezogen wird, liegt nun bei 13,967.

BRSG, Riester, Rürup

Die meisten Änderungen tun sich aber in der Lebensversicherung beziehungsweise der Altersvorsorge auf. Im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) ergeben sich zahlreiche Neuerungen und Erleichterungen für die Altersvorsorge in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber, darunter eine Erhöhung des Förderrahmens für Arbeitnehmer, aber auch steuerliche Begünstigungen für den Arbeitgeber.

Wer seine betriebliche Altersversorgung (bAV) in Form eines Riester-Vertrages betreibt, für den ergeben sich sogar 5 wesentliche Änderungen. Besonders erfreulich dürfte für die Sparer dabei die erste Grundzulagenerhöhung der staatlich geförderten Altersvorsorge sein.

Bei der Rürup- beziehungsweise Basisrente ist mit dem 01.01.2018 eine seit langem eingeplante Änderung erfolgt. Statt bisher 84 können nunmehr 86 Prozent der Beiträge zu einer Rürup-Rente im Rahmen des Sonderausgabenabzugs steuerlich abgesetzt werden. Es gilt bundesweit der jährlich angepasste Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West) als Obergrenze. Dieser liegt nun bei 23.712 Euro (47.424 Euro bei Verheirateten). Erwähnenswert ist dabei immer wieder, dass sich die Basisrente nicht nur für Selbstständige, sondern auch für gutverdienende Angestellte eignet

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