Weitere Lebensversicherer verkünden Überschussbeteiligung

LV-Check von Martin Thaler

Immer mehr Versicherer geben ihre Überschussbeteiligungen für 2018 bekannt. Mit der Württembergischen und der LV 1871 folgten nun die nächsten.

Auch die Württembergische hält die Überschussbeteiligung im kommenden Jahr konstant.

Auch die Württembergische hält die Überschussbeteiligung im kommenden Jahr konstant. Foto: Württembergische

Mit der LV 1871 und der Württembergischen haben an diesem Freitag zwei weitere Versicherer ihre Überschussbeteiligungen für das kommende Jahr bekannt gegeben.  

Die LV 1871 (Bestand: 657.512 Verträge) gab bekannt, die Gesamtverzinsung auch im kommenden Jahr bei 3,35 Prozent konstant zu halten. Zwar werde die laufende Verzinsung von derzeit 2,55 auf 2,4 Prozent angepasst, im Gegenzug würde allerdings der Schlussüberschuss um 15 Basispunkte auf 0,95 Prozent (2017: 0,8 Prozent) erhöht (bei Verträgen gegen Einmalbeitrag auf 0,65 Prozent).  

Die Münchener demonstrieren auf diese Weise Stärke und eifern unter anderem Branchenprimus Allianz nach, der ebenfalls die Überschussbeteiligung konstant halten konnte. In den vergangenen Jahren war es bei der LV 1871 indes stets zu Kürzungen gekommen (siehe Grafik).  

Auch die Württembergische Lebensversicherung (Bestand: 2.126.104 Verträge) vermeldete am Freitag ihre Überschussbeteiligung für 2018. Das Ergebnis: Konstanz. Auch im kommenden Jahr wird die laufende Verzinsung unverändert bei 2,4 Prozent liegen. Inklusive Überschussbeteiligung kommen Kunden der klassischen Rentenversicherungen (die noch in der betrieblichen Altersversorgung angeboten werden) somit auf eine Gesamtverzinsung von knapp 2,9 Prozent. Bei den KlassikClever-Tarifen wird die Gesamtverzinsung insgesamt bei 3,2 Prozent liegen.

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