Weitere Lebensversicherer deklarieren Überschussbeteiligung

LV-Check von Martin Thaler

Drei weitere Lebensversicherer haben ihre Überschussbeteiligung für 2018 bekannt gegeben. Zwei schaffen es, ihre Beteiligungen konstant zu halten, bei einem wird im kommenden Jahr gekürzt.

Auch die Zurich hat mittlerweile ihre Überschussbeteiligung für 2018 bekannt gegeben.

Auch die Zurich hat mittlerweile ihre Überschussbeteiligung für 2018 bekannt gegeben. Foto: Zurich

Das Jahr 2017 dauert nur noch knapp zwei Wochen. Für die Lebensversicherer wird es Zeit, ihre Überschussbeteiligungen für das kommende Jahr bekannt zu geben. Einige Unternehmen haben diesen Schritt bereits unternommen, viele fehlen indes noch.  

Nun haben jedoch weitere Unternehmen ihre Zahlen für 2018 präsentiert. Unter diesen ist die Zurich mit einem Bestand von 3,245 Millionen Verträgen der größte. Nachdem in den vergangenen Jahren die Verzinsung stets rückläufig war (siehe Grafik), hält die Zurich die Überschussbeteiligung im kommenden Jahr stabil. So soll die laufende Verzinsung 2018 erneut bei 2,1 Prozent liegen, die Schlussüberschussbeteiligung inklusive Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven unverändert bei 0,6 Prozent. Das ergibt eine Gesamtverzinsung von 2,7 Prozent für das kommende Jahr.  

Neben der Zurich hat auch die Targo Leben (Bestand: 1,869 Millionen Verträge) ihre Überschussbeteiligung für 2018 deklariert. Auch hier wird die Überschussbeteiligung 2018 so hoch ausfallen wie in diesem Jahr. Mit einer laufenden Verzinsung von unverändert 2,8 Prozent und einem Schlussüberschussanteil von einem Prozent wird die Gesamtverzinsung im kommenden Jahr bei 3,8 Prozent liegen. Für Kunden mit der Rentenversicherung „Privat-Rente Komfort“ wird die Überschussbeteiligung bei 4,1 Prozent liegen (laufende Verzinsung: 3 Prozent).

Gesenkt hat seine Überschussbeteiligung indes die Hanse Merkur (Bestand: 292.031 Verträge). Wie die Hamburger mitteilten, wird die laufende Verzinsung 2018 um 20 Basispunkte auf 2 Prozent sinken. Inklusive eines Schlussüberschusses von 0,1 Prozent ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 2,1 Prozent. 2017 hatte diese noch 2,3 Prozent betragen.

Kunden, die 2017 einen Tarif der "Neuen Klassik" mit endfälliger Garantie abgeschlossen haben, erhalten indes eine Gesamtverzinsung von 2,3 Prozent (laufende Verzinsung: 2,2 Prozent).

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