Überschussbeteiligung: Auch Ergo passt die Zinsen an

Versicherungen Top News LV-Check von Florian Burghardt

Für die Ergo geht ein turbulentes Jahr 2017 zu Ende. Nach Digitalprojekten, Vorstandsumbau und viel Kritik für das Interesse an Bestandsverkäufen hat der Düsseldorfer Konzern nun die Verzinsung seiner drei Lebensversicherer für 2018 deklariert.

Nach einem turbulenten Jahr 2017 hat die Ergo Group nun die Überschussbeteiligungen für ihre drei Lebensversicherer bekanntgegeben.

Nach einem turbulenten Jahr 2017 hat die Ergo Group nun die Überschussbeteiligungen für ihre drei Lebensversicherer bekanntgegeben. Bild: Ergo

Mit der Ergo Group hat sich nun auch der drittgrößte deutsche Lebensversicherer zur Verzinsung für das kommende Jahr geäußert. Die Deklaration von Überschussbeteiligung und Gesamtverzinsung trifft auf besondere Aufmerksamkeit, da die Düsseldorfer seit langem unter ihren hochverzinsten Altverträgen ächzen und zuletzt monatelang über einen Verkauf ihrer Run-off-Bestände nachgedacht haben.  

Unter dem Strich stehen für die drei Lebensversicherer der Ergo Group nun folgende Werte: Die Ergo Leben setzt die laufende Verzinsung für das Jahr 2018 auf 2,05 Prozent fest (2017: 2,25 Prozent). Auch die Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven wird leicht von derzeit 0,35 Prozent auf 0,3 Prozent abgesenkt. Die Gesamtverzinsung liegt damit bei 2,35 Prozent (2017: 2,6 Prozent).

Für die Kunden der Victoria Leben bleibt die Überschussbeteiligung konstant bei 2,05 Prozent. Dazu kommen Schlussüberschuss- und Sockelbeteiligung von 0,3 Prozent (2017: 0,35 Prozent). Die Gesamtverzinsung liegt damit bei 2,35 Prozent (2017: 2,4 Prozent).

Komplett auf Vorjahresniveau bleibt die Verzinsung bei der Ergo Direkt Lebensversicherung. Die laufende Verzinsung für 2018 wird 2,75 Prozent, der Schlussüberschuss 0,25 Prozent und in der Folge die Gesamtverzinsung 3,0 Prozent betragen. 

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