Das sind die besten Basisrenten 2017

Versicherungen Top News von Florian Burghardt

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat 95 Rürup-Tarife von 37 Lebensversicherern bewertet. Untersucht wurden auch Produkte der neuen Klassik, sowie Comfort- und Index-Policen. Die Testsieger finden Sie hier.

Das IVFP hat 95 Rürup-Tarife von 37 Lebensversicherern getestet. Die Siege in den sechs Produktkategorien teilten am Ende aber nur zwei Anbieter unter sich auf.

Das IVFP hat 95 Rürup-Tarife von 37 Lebensversicherern getestet. Die Siege in den sechs Produktkategorien teilten am Ende aber nur zwei Anbieter unter sich auf. Bild: kirahoffmann/Pixabay

Warum die Basis- beziehungsweise Rürup-Rente nicht nur für Selbstständige, sondern auch für Angestellte geeignet ist, ist hinlänglich erörtert. Doch die Verbreitung ist mit nur etwas mehr als zwei Millionen Verträgen weiterhin gering und geht nur schleppend voran. Deshalb betont man beim Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) auch erneut den Nutzen des Produkts für eine große Zielgruppe.

„Pauschal gesagt macht die Basisrente für jeden Sinn, der einen Grenzsteuersatz von über 30 Prozent hat – dies entspricht einem jährlichen Bruttogehalt bei einem Ledigen von circa 30.000 Euro“, so IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer.

6 Anlage-Kategorien im Test

Zur Orientierung von Vermittlern und Kunden hat das Institut auch in diesem Jahr einen großen Teil der am Markt befindlichen Tarife nach ihrer Anlageform sortiert und bewertet. Insgesamt wurden 95 Basisrenten von 37 Lebensversicherern untersucht. Da die Anbieter zunehmend ihr Produktportfolio erweitern, hat auch das IVFP sein Basisrenten-Rating auf 6 Anlage-Kategorien ausgedehnt:

  • Klassik     
  • Klassik Plus (Beitragsgarantie)     
  • Fondsgebunden mit Garantien     
  • Fondsgebunden ohne Garantien     
  • Comfort (Fondsmanagement durch Versicherer)     
  • Index (Überschüsse in Aktienindex)

Für die Bewertung der Basisrenten kamen 75 Kriterien zum Einsatz. Diese verteilen sich auf vier Teilbereiche mit unterschiedlicher Gewichtung: Unternehmensqualität (35 Prozent), Rendite (35), Flexibilität (20) und Transparenz/ Service (10).

Bewertet wurden beispielsweise die Zuwachsquote der Bruttobeiträge sowie der Bestandsmix (Unternehmensqualität), die ETF-Kosten sowie die Kosten für Beitragsfreistellung (Rendite), die Auswahl der Anlagemöglichkeiten sowie die Verwendungsmöglichkeiten der Überschüsse (Flexibilität) oder auch die Darstellung der Modellrechnung sowie Hinweise auf die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge (Transparenz/ Service).

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