Die Zahl der Verkehrstoten sinkt fast überall

Berater von Florian Burghardt und Martin Morgenstern

Weniger Tote, weniger Verletzte. So lautet die Straßenverkehrs-Bilanz des Statistischen Bundesamts für die ersten neun Monate 2017. Wie die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern ausfällt, zeigt unsere interaktive Grafik.

Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres gab es von Januar bis September 2017 nur in einem Bundesland einen Anstieg bei den Verunglückten im Straßenverkehr.

Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres gab es von Januar bis September 2017 nur in einem Bundesland einen Anstieg bei den Verunglückten im Straßenverkehr. Bild: procontra

Es gibt weniger Unfalltote auf Deutschlands Straßen. Laut den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ging ihre Zahl in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Damit gab es von Januar bis einschließlich September insgesamt 2.403 Straßenverkehrstote und damit 44 weniger als in den ersten neun Monaten 2016.

Noch positiver fällt die Tendenz bei den Verletzten durch Verkehrsunfälle aus. Ihre Anzahl betrug von Januar bis September 291.813 und ist damit um 3,2 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum. Parallel dazu registrierte Destatis allerdings einen Anstieg der Straßenverkehrsunfälle um 1,7 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2016 auf rund 1,9 Millionen.  

Sicherer September

Mit besonders rückläufigen Zahlen sticht vor allem der vergangene September heraus. Die Zahl der Verletzten sank um 14,8 Prozent auf 34.100 und die Zahl der Todesfälle um 14,4 Prozent auf 279 gegenüber dem Vorjahresmonat.

Insgesamt ging in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 die Zahl der Verunglückten (Tote und Verletzte) im Straßenverkehr in 15 Bundesländern zurück. Nur in einem gab es einen Anstieg. In unserer interaktiven Grafik können Sie sich die Entwicklung in jedem Bundesland einzeln ansehen. 

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