BdV vs. Axa: OLG fällt Urteil im Hausrat-Streit

Versicherungen Recht & Haftung Top News von Florian Burghardt

Der Bund der Versicherten hatte im vergangenen Jahr gegen eine Hausrat-Klausel der Axa geklagt, da diese intransparent sei. Mittlerweile liegt nicht nur das Urteil vor - auch im Berufungsverfahren wurde schon eine Entscheidung gefällt.

Bei der Axa begrüßt man die Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts.

Bei der Axa begrüßt man die Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts. Bild: Axa

Der Bund der Versicherten (BdV) scheut keine juristische Auseinandersetzung. So konnte er in der Vergangenheit auch schon einige Erfolge verbuchen, wie etwa gegen die HDI Lebensversicherung. Zuletzt blitzten die Verbraucherschützer aber auch bei einigen Gerichten ab, wie etwa mit einer Klage gegen den Ergo-Konzern oder den Finanzdienstleister MLP.

Eine weitere Schlappe gab es nun vor dem Oberlandesgericht Köln. Dieses hat mit seinem Urteil im Berufungsverfahren (9 U 12/17) die Entscheidung des vorinstanzlichen Kölner Landgerichts (26 O 216/16) bestätigt.

Der BdV hatte dort im vergangenen Jahr Klage gegen die Axa Versicherung eingereicht. Diese richtete sich gegen eine Klausel der Axa in der Hausratversicherung, welche die Obliegenheiten des Kunden in Bezug auf die „Stehlgutliste“ beschreibt. Aus Sicht des BdV ist diese unverständlich und würde des Öfteren zu Leistungskürzungen führen, da die Versicherten diese nicht detailliert genug ausgefüllt bzw. nicht unverzüglich vorgelegt haben.

Seite 1: BdV moniert Axas Hausrat-Klausel
Seite 2: Die Begründung des Gerichts

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