Makler vs. Verbraucherschutz: Dietrich fordert Müller

Berater Top News von Michael Fiedler

Kein Qualifizierungsbedarf bei den Verbraucherzentralen? Makler Frank Dietrich versteht die Haltung vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) nicht und vermisst die Bereitschaft zum fachlichen Austausch.

Verbraucherschutz Makler Beratungsqualität

Makler Frank Dietrich fordert fachlichen Austausch statt vorgestanzter Presse-Sätze vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Fotolia / olga pink

Die Äußerungen von Verbraucherschützern in der Öffentlichkeit veranlassten Frank Dietrich, eine Petition für mehr Beratungsqualität im Verbraucherschutz zu starten.
Doch die Verbraucherschützer sehen überhaupt keinen Verbesserungsbedarf und betonen stattdessen den unterschiedlichen Charakter von Produktvertrieb und jener Beratung, die die Verbraucherzentralen selbst durchführen. Man biete Verbrauchern „Orientierung im Hinblick auf ihren tatsächlichen Bedarf und zu beachtende persönliche Risiken, aber keine konkreten Produktempfehlungen“, hieß es auf procontra-Anfrage.

Dahinter steht der Gedanke, nur Honorarberatung könne verbrauchergerecht sein, während Provisionen grundsätzlich Fehlanreize schaffen würden.
Doch um Vergütung geht es Dietrich gar nicht. Ihm ist die fachliche Auseinandersetzung wichtiger und er fragt sich, wie es zu den Falschaussagen der Verbraucherschützer kommen kann, wenn doch kein Qualifizierungsbedarf besteht.
„Ich biete Herrn Müller und Frau Mohn an, dass wir uns inhaltlich über die Qualität verwendeter Leistungsvergleiche austauschen. Ich bin gespannt, wie weit man in die Tiefe geht. Werden Produktunterschiede auch wirklich herausgearbeitet und in ihrer Tragweite dokumentiert“, zweifelt Dietrich. Seine Petition hat inzwischen 1.251 Unterstützer/innen (14.09.2017).

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