Huk: Abkehr und viel Kritik für Vergleichsportale

Versicherungen von Florian Burghardt

Die Huk-Coburg kehrt dem Vertriebsweg Vergleichsportal endgültig den Rücken. Allerdings nicht ohne deutlich zu machen was man von Check24 und Co hält.

Die Tarife der Huk-Coburg wird es ab Oktober nicht mehr bei Vergleichsportalen geben.

Die Tarife der Huk-Coburg wird es ab Oktober nicht mehr bei Vergleichsportalen geben. Bild: Huk-Coburg

Ab Oktober wird kein einziger Tarif der Huk-Coburg Versicherungsgruppe mehr auf irgendeinem Vergleichsportal zu finden sein. Dies gilt auch für die Direktversicherungstochter Huk24. Das teilte das fränkische Unternehmen heute mit.

Bei dem strategischen Manöver handelt es sich in erster Linie um eine Kostenentscheidung. „Unsere Autoversicherungen zählen preislich zu den günstigsten im Markt. Um diese Preisposition nicht zu gefährden, haben wir uns dazu entschieden, auf die relativ teuren Vergleichsportale zu verzichten und uns dort nicht mehr listen zu lassen“, erläutert Huk-Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann.

Im vergangenen Jahr lag die Schadenkostenquote der Huk in der Kfz-Versicherung bei 101 Prozent. Möglicherweise erhofft sich der deutsche Marktführer durch den jetzigen Schritt auch eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Wer zukünftig einen Beitrag der Huk-Coburg berechnen oder ein elektronisches Angebot anfordern wolle, der müsse das auf den Internetseiten huk.de und huk24.de machen oder direkt vor Ort beim Versicherer, heißt es weiter.

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