Signal Iduna steigt bei FinLeap ein

Digital von Martin Thaler

Die Gründungsplattform FinLeap hat von Investoren knapp 40 Millionen eingesammelt. Hierzu gehört unter anderem auch der Versicherer Signal Iduna. Fließen sollen das Geld unter anderem in die Gründung des digitalen Versicherers "Element".

FinLeap-Geschäftsführer Ramin Niroumand.

FinLeap-Geschäftsführer Ramin Niroumand. Foto: FinLeap

FinLeap, die Gründungsgesellschaft für Unternehmen wie den Online-Makler Clark, die Solaris Bank und den im Entstehen begriffenen Versicherer Element, hat bei Investoren weitere 39 Millionen Euro einsammeln können.  

Zu den Investoren gehören neben der japanischen SBI-Gruppe und der niederländischen NIBC Bank auch der Versicherer Signal Iduna. Zudem habe der Rückversicherer Hannover Rück sein bisheriges Engagement noch einmal ausgebaut, teilte FinLeap mit.  

Bereits im Juni hatte FinLeap eine strategische Partnerschaft mit der Signal Iduna bekannt gegeben. Dabei hatten sich die Dortmunder am Versicherer One beteiligt, der sich derzeit in der Gründungsphase befindet. Ziel der Zusammenarbeit sei es, so hieß es damals, „die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Services signifikant zu beschleunigen“.  

Mit Element will FinLeap einen digitalen Versicherer aus der Taufe heben und tritt damit in eine Reihe von Neugründungen wie flypper, Friday oder Ottonova. Element will dabei als Risikoträger für Makler, InsurTechs oder E-Commerce-Anbieter dienen. Noch warte man darauf, dass die BaFin dem Unternehmen die entsprechende Lizenz als Schaden-/Unfallversicherer erteile. Das aus der Finanzierungsrunde gewonnene Geld solle aber in den Aufbau fließen (und in die Internationalisierung von FinLeap), wie das Unternehmen auf procontra-Nachfrage mitteilte. 

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