Wie Makler vom Bauboom profitieren

Berater Top News von Carla Fritz

Bauboom landauf, landab. Der Haftpflichtschutz von Bauhandwerksbetrieben sollte damit Schritt halten. Gut zu tun folglich auch für Makler.

Das Bauhandwerk boomt - eine gute Entwicklung auch für Makler.

Das Bauhandwerk boomt - eine gute Entwicklung auch für Makler. Foto: MariaGodfrida - Pixabay.de

Volle Auftragsbücher für Bauhandwerksunternehmen. Auf diese große Zielgruppe richtet auch die Assekuranz in jüngster Zeit ihr Augenmerk mit neuen Angeboten – so unter anderem Axa, Continentale, Nürnberger, VHV, Württembergische, Zurich, demnächst auch Gothaer und HDI. Die betriebliche Haftpflichtversicherung ist dabei Dreh- und Angelpunkt. Sie springt ein, wenn durch Schuld der Firma und ihrer Mitarbeiter andere zu Schaden kommen.

„Alles, was zuzüglich zur gesetzlichen zur Haftung des Betriebes führt, ist darüber grundsätzlich abgedeckt“, erklärt der Sachverständige für Versicherungen Werner Fütterer aus Vienenburg. Schlüssel zu passgenauem Versicherungsschutz sind eine genaue Analyse der betrieblichen Risiken und ein eingehender Check des Kleingedruckten.

In jedem Fall wird eine realistische Betriebsbeschreibung auf aktuellem Stand gebraucht. Dorthinein gehört alles, was der Handwerker nach der Berufsordnung und den normalen Spielregeln am Markt machen darf. Unbedingt sollte daraus hervorgehen, was man insbesondere und was vielleicht nur gelegentlich macht – für den Versicherer faktisch die Risikobeschreibung.  

Grenzen des Gewerks beachten

Über die Haftpflichtpolice sind grundsätzlich Personen- und Sachschäden aus der betrieblichen Tätigkeit versichert. Zusätzliche Aktivitäten und Dienstleistungen müssen dem Versicherer angezeigt werden. Im Bauhandwerk gilt das insbesondere für gewerkeübergreifende Arbeiten – wenn der Elektriker zum Beispiel auch Trockenwände hochzieht oder Heizungs- und Klempnerarbeiten anbietet.

„Haftpflichtversicherungen verfügen allerdings über eine automatische Schutzeinrichtung“, erklärt Fütterer. „Neu hinzukommende betriebsuntypische Risiken sind mit der Vorsorgedeckung bis zur jährlichen Risikoabfrage des Versicherers vorläufig in bestimmter Höhe mit abgedeckt, müssen aber dann gemeldet werden. – Das geht im normalen Alltagsgeschäft jedoch manchmal unter.“ Makler sollten das im Blick behalten.

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