Das plant Martin Schulz für die Rente

Versicherungen von Martin Thaler

Das Rentenniveau soll bei 48 Prozent stabilisiert werden, die Beiträge bei 22 Prozent. Weniger ehrgeizig scheint sich der SPD-Kanzlerkandidat indes beim Thema private Vorsorge zu geben.

Martin Schulz stellte mit Sozialministerin Andrea Nahles sein Rentenkonzept vor.

Martin Schulz stellte mit Sozialministerin Andrea Nahles sein Rentenkonzept vor. Foto: dpa

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will mit einem neuen Rentenkonzept in die kommende Bundestagswahl gehen. Dieses stellte er an diesem Mittwoch in Berlin vor und konkretisierte damit wesentliche Punkte in seinem Wahlkampfprogramm.  

Kernforderung hierbei ist die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent des durchschnittlichen Einkommens bis 2030. Derzeit liegt es bei 48,2 Prozent. Sozialministerin Andrea Nahles hatte im vergangenen November, das Rentenniveau auf 46 Prozent stabilisieren zu wollen - allerdings bis 2045. 

Zudem solle sichergestellt werden, „dass der Beitrag zur Rentenversicherung für die Beschäftigten und Arbeitgeber nicht über 22 Prozent steigt“, heißt es im Konzept weiter. Hier hatte Nahles - ebenfalls auf das Jahr 2045 bezogen - von einer Beitragsobergrenze von 25 Prozent gesprochen. 

Eine weitere Erhöhung des Rentenalters über 67 Jahre hinaus soll es mit Schulz nicht geben. Damit stellt sich Schulz gegen Forderungen aus der CDU, das Rentenalter weiter anzuheben.  

Als vierter Punkt sieht das Rentenkonzept die Einführung einer Solidarrente vor, die über der Grundsicherung liegen soll. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll im Alter nicht zum Sozialamt müssen“, heißt es hierzu im SPD-Rentenkonzept.  

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