Zahl der Immobiliardarlehensvermittler verdoppelt sich

Berater Top News von Martin Thaler

Die Übergangsfrist ist vorbei, nun müssen auch die alten Hasen unter den Immobiliardarlehensvermittlern eine Erlaubnis nach §34i GewO vorweisen. Die Zahlen gingen entsprechend noch einmal deutlich nach oben.

Die Zahl der Vermittler mit 34i-Erlaubnis hat sich seit Januar dieses Jahres verdoppelt.

Die Zahl der Vermittler mit 34i-Erlaubnis hat sich seit Januar dieses Jahres verdoppelt. Foto: Alexas_Fotos - Pixabay.de

Seit 21. März dieses Jahres ist die Übergangsfrist abgelaufen: Seitdem brauchen auch „alte Hasen“, also Bestandsvermittler, die bislang mit einer Erlaubnis gemäß § 34c Gewerbeordnung (GewO) Immobiliardarlehen vermittelt haben, eine Erlaubnis gemäß §34 i GewO. Viele „alte Hasen“ scheinen sich auf den letzten Drücker eine dieser Erlaubnisse eingeholt zu haben, wie neue Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigen.  

Denn die Zahl der Immobiliardarlehensvermittler mit 34i-Erlaubnis hat sich in den vergangenen drei Monaten noch einmal verdoppelt. Gab es zum 1. Januar dieses Jahres noch 22.180 Immobiliardarlehensvermittler mit entsprechender Erlaubnis, waren es zum 1. April mehr als doppelt so viele: 44.924.  

 

Damit setzt sich das rasante Wachstum fort. Im Juli 2016 besaßen gerade einmal 1.379 Vermittler die neue Erlaubnis, im Oktober waren es dann schon 10.948.  

Wachstum gab es auch bei den Honorar-Immobiliendarlehensvertretern (§34i Abs. 5 GewO). Deren Zahl betrug zum 1. April 1.336 – zum 1. Januar waren es noch 694 gewesen.

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