IDD: Zeigen Proteste doch noch Wirkung?

Berater von Martin Thaler

Insbesondere den Punkt der Vergütung wolle man sich nun noch einmal „ganz besonders genau“ anschauen. Als positiv bewertete Lanzinger die Tatsache, dass Gewerbekunden auch in Zukunft gegen Honorar von Maklern beraten werden dürfen.  

Genau hinschauen möchte indes Astrid Grotelüschen (CDU) beim Thema „Robo-Advice“. Hier müsse genau beobachtet werden, wie objektiv die Informationen seien, die der Verbraucher erhält, um seine Entscheidung zu treffen.  

Opposition kritisiert Gesetzesentwurf

Kritik am Gesetzesentwurf kam von der Opposition. Susanna Karawanskij kritisierte die aus ihrer Sicht unzureichende Regulierung der in der Kritik stehenden Restschuldversicherungen. Auch beim Thema Aufsicht fordert die Linke Änderungen. So solle die derzeit zweigeteilte Aufsicht (BaFin zuständig für Versicherungen, Industrie- und Handelskammern für Makler) unter dem Dach der BaFin zusammengeführt werden.  

Eine solche Bündelung wird auch von den Grünen befürwortet, wie deren Abgeordnete Nicole Maisch in ihrer Rede betonte. Darüber hinaus machte sich Maisch für eine Abschaffung des im Gesetzesentwurf enthaltenen Provisionsabgabeverbotes stark.  

Weiter mit dem Thema IDD geht es nun am 17. Mai. Dann wird es im federführenden Ausschuss für Wirtschaft und Energie eine öffentliche Expertenanhörung geben. 

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