IDD-Kritik: Verbände bündeln Kräfte

Berater Top News IDD von Michael Fiedler

Die Umsetzung der IDD in deutsches Recht stößt auf viel Kritik. Doch Makler scheinen nur eine schwache Stimme zu haben. Um die Kritik zu bündeln und so die Lobby-Arbeit für Versicherungsmakler zu stärken, hat procontra wichtige Branchenverbände eingeladen.

Trafen sich in Berlin...
Trafen sich in Berlin, um mit einer Stimme für Makler zu sprechen (v.l.n.r.): Norman Wirth (AfW), Matthias Glesel (IGVM), Matthias Hundt (procontra), Ralf W. Barth (VSAV), Dr. Jenssen (VDVM), Michael Heinz (BVK), Christian Sünderwald (SdV) und Michael Fiedler (proconta) Bild: procontra
 

"Makler haben doch keine Lobby" - klagten nicht wenige Makler in Sozialen Netzwerken, als die Pläne zur Umsetzung der IDD in deutsches Recht bekannt wurden. Viele Makler sehen sich gegenüber den neuen Versicherungsberatern und Ausschließlichkeitsvermittlern benachteiligt.

In jeweils eigenen Positionspapieren haben sich Vermittlerverbände zu Wort gemeldet, um Verbesserungen für Makler durchzusetzen. Doch mit Änderungen tut sich der Gesetzgeber schwer. Selbst Vorschläge aus dem Bundesrat konnten sich nicht durchsetzen.

Wäre es da nicht besser, mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen und so dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen? Für procontra war die Antwort klar: Die Verbände müssen an einen Tisch und ihre Kräfte bündeln. Am 21. März 2017 war es soweit. Verbandsvertreter trafen sich auf Einladung von procontra in Berlin. Einige Teilnehmer sprachen von einem "historischen Treffen" da Konstellation und Anlass einzigartig seien.

Mehr zu den Hintergründen und Ergebnissen des Treffens lesen Sie in der kommenden procontra.

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