Fondsbesteuerung: Freibetrag nicht verschenken!

Investmentfonds von Michael Fiedler

Ab Januar 2018 treten neue Steuerregeln für Investmentvermögen und Fonds in Kraft. Neben den Anlegern müssen künftig auch die Fonds selbst Steuern zahlen. Zudem fällt der Bestandsschutz für Alt-Anteile weg. Trotzdem sollten diese Alt-Anteile nicht verkauft werden.

Fonds Steuer 2018

Peter Maier leitet beim BVI die Abteilung Steuern, Altersvorsorge und Statistik. Bild: Screenshot / Youtube

Ab Januar 2018 werden nicht nur Anleger, sondern auch die Fonds selbst besteuert. 15 Prozent aus dem Fondsvermögen müssen gezahlt werden, wenn Einkünfte aus Dividenden, Mieten und Immobilienverkauf aus Deutschland stammen.

Neu geregelt wird auch die Besteuerung der laufenden Erträge und der Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen bei Anlegern. Auch Alt-Anteile von Fonds werden dann den neuen Steuer-Regeln unterliegen. Einen Verkauf dieser Alt-Anteile, um Steuerpflichten zu entgehen, ist aus Sicht des deutschen Fondsverbandes BVI nicht ratsam.
„Die meisten Privatanleger werden unter dem Strich nicht mehr Steuern zahlen als bisher. Denn sie erhalten einen Ausgleich über Teilfreistellungen von der Abgeltungssteuer“, so der Verband auf seiner Webseite. Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich dabei nach der Art des Fonds, also ob es sich um einen Aktien,- Misch- oder Immobilienfonds handelt.
In einem umfangreichen PDF hat der BVI wichtige Fragen und Antworten zu den neuen Steuerregeln zusammengestellt.

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