Studie: Wo der Online-Abschluss getätigt wird

Digital von Michael Fiedler

Wie soll beim Online-Vertrieb von Versicherungen beraten und dokumentiert werden? Nur eine Frage, die im Zusammenhang mit der IDD diskutiert wird. Dass die Akzeptanz vom Online-Vertrieb ansteigt, zeigt eine neue Studie.

Online-Abschluss Versicherungen: Vergleichsportale im Hintertreffen

Online-Abschluss Versicherungen: Vergleichsportale wie Check24, schneiden beim Vergleich der Abschlüsse schlechter ab als Versicherer-Webseiten. Bild: Check24

Die Mehrheit (58 Prozent) derjenigen, die im Internet aktiv sind, hat bereits Angebote von Versicherern im Netz genutzt. Das geht aus dem „Kundenmonitor e-Assekuranz 2016“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov hervor.
Die Untersuchung zeigt auch, dass die Akzeptanz des Online-Vertriebs von Versicherungen steigt: Konnten sich 2010 lediglich 22 Prozent einen Versicherungsabschluss im Internet vorstellen, ist es 2016 jeder dritte Versicherungsentscheider oder –mitentscheider.

Dieser Trend macht sich auch in der Zahl der Neuabschlüsse via Internet bemerkbar: 2016 wurden laut YouGov 17 Prozent aller erfassten Neuabschlüsse im Netz getätigt. Dabei profitieren die Webseiten der Versicherer (10 Prozent) gegenüber Vergleichsportalen (7 Prozent).
Im Bereich der Krankenversicherung wird das besonders deutlich: Nur fünf Prozent von insgesamt 22 Prozent der Online-Abschlüsse werden über Vergleichsportale getätigt.

Zur Studie:
Für den „Kundenmonitor e-Assekuranz 2016“ wurden 2.307 Versicherungsentscheider und -mitentscheider vom 18.04. bis 14.06.2016 in 20-minütigen bevölkerungsrepräsentativen Face-to-Face-Interviews befragt.

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