Das sind die besten Zahnzusatzversicherungen

Berater Top News Meistgeklickt von Florian Burghardt

Zahnzusatzversicherungen sind in Deutschland so begehrt wie nie. In einem neuen Rating wurden nun 31 Tarife nach Leistung, Beitrag und Anbieter-Solidität bewertet und die Testsieger ermittelt.

Das Lächeln soll lange strahlend und gesund bleiben. Damit Zahnbehandlungen kein Loch ins Portemonnaie bohren, schließen immer mehr Deutsche eine Zahnzusatz-Police ab.

Das Lächeln soll lange strahlend und gesund bleiben. Damit Zahnbehandlungen kein Loch ins Portemonnaie bohren, schließen immer mehr Deutsche eine Zahnzusatz-Police ab. Bild: whitesession/Pixabay.com

Immer mehr Menschen hierzulande schließen eine Zahnzusatzversicherung ab. Verständlich – lagen die durchschnittlichen Zuzahlungen eines gesetzlich Versicherten für seinen Zahnersatz in 2014 doch bei 854 Euro.

Zahnzusatzversicherungen verringern die Eigenleistung der Patienten deutlich oder übernehmen die Kosten sogar komplett. Der Bestand solcher Verträge beträgt bereits über 15 Millionen und hat sich damit seit dem Jahr 2005 in etwa verdoppelt. Bei rund 71 Millionen GKV-Versicherten in Deutschland scheint das Potenzial für diese Form der Absicherung aber noch lange nicht ausgeschöpft.

31 Zahnzusatz-Tarife im Test

Als Orientierungshilfe für die nachfragenden Kunden – und als Empfehlung für ihre beratenden Vermittler – hat das „1A Verbraucherportal“ jetzt 31 Tarife von 25 Anbietern miteinander verglichen.

In das Endergebnis gingen die Versicherungsbedingungen (zu 85 Prozent), das Beitragsniveau (zu 8,5 Prozent), die Zahnstaffel (zu 1,5 Prozent) und die Ratings anderer Agenturen zur finanziellen Solidität der Anbieter (zu 5 Prozent) ein. Nach einem vergleichbaren Schema hatten die Studienautoren kürzlich auch die besten Berufsunfähigkeitsversicherungen für Studenten ermittelt.

Bei dem am stärksten gewichteten Faktor „Leistung“ wurden unter anderem folgende Kostenerstattungen als positiv bewertet:

  • Kieferorthopädische Maßnahmen bei der Implantatversorgung

  • Inlays

  • Professionelle Zahnreinigung

  • Individuelle Fluoridierung als Prophylaxe-Maßnahme

  • Parodontalbehandlungen

  • Aufbissbehelfe („Beißschienen“ gegen nächtliches Knirschen)

  • Keine Erstattungshöchstgrenzen

  • Fissurenversiegelungen bei Erwachsenen

  • Kein Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn

  • Leistungsbegrenzungen aufgrund der Zahnstaffel

  • Verzicht auf Wartezeit

  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht des Versicherers

Für die Beurteilung des Beitragsniveaus wurde anhand von Musterfällen mit unterschiedlichem Kundenalter der Beitrag jedes Tarifs berechnet. Berücksichtigt wurden dabei auch Beiträge mit Altersrückstellungen (Beiträge bleiben gleich, unabhängig vom Älterwerden des Versicherten) und ohne solche (Beiträge steigen automatisch, z.B. alle 5 oder 10 Jahre).

Für jeden Musterfall wurde ein Durchschnittsbeitrag ermittelt. Je nachdem, wie weit darunter oder darüber ein Tarif lag, gab es mehr oder weniger Punkte, die dann in eine Schulnote umgerechnet wurden.

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