IDD: AfW organisiert Widerstand

Berater Top News Meistgeklickt IDD von Martin Thaler

Am 30. März berät der Bundestag in erster Lesung über die Umsetzung der IDD in deutsches Recht. Nun sollen Makler handeln, fordert der Vermittlerverband AfW und startet eine Aktion.

Der Verband AfW ruft zum Widerstand gegen den jetzigen IDD-Gesetzesentwurf auf.

Der Verband AfW ruft zum Widerstand gegen den jetzigen IDD-Gesetzesentwurf auf. Foto: AfW

Der Vermittlerverband will das Inkrafttreten der IDD in ihrer jetzigen Form nicht akzeptieren und organisiert Widerstand. An diesem Dienstag startete der Verband die Aktion „Einspruch IDD – Informiere deinen Bundestagsabgeordneten“, die sich „für eine vermittlerfreundliche Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie“ einsetzt, wie der AfW auf seiner Homepage mitteilt.  

Die Grundidee hinter der Aktion ist folgende: Makler sollen sich an ihre Bundestagsabgeordneten wenden und sie zum einen über die schwerwiegenden Einschnitte in ihre Berufsausübung informieren. Zum anderen gilt es für Makler zu vermitteln: Wir sind die besten Verbraucherschützer. Ein wichtiger Punkt, schließlich herrscht in der Öffentlichkeit oftmals Unkenntnis über die Differenzierung zwischen Maklern, Vermittlern und Co.  

In zehn Punkten schildert der AfW eine mögliche Vorgehensweise. Unter Punkt 5 heißt es beispielsweise:   „Schildern Sie, mit welchem Selbstverständnis Sie als Makler Ihre Kunden beraten. Erläutern Sie, dass sie als Makler im ausschließlichen Interesse des Kunden und nicht der Versicherer agieren. Zeigen Sie auf, wie groß der Aufwand für ihre Beratungsdienstleistungen ist und dass diese Arbeit auch eine angemessene Vergütung wert sein muss.“ Zudem gelte es klarzustellen, dass Beratungsqualität nicht von der Vergütungsform abhängig ist.  

Unter Punkt 7 dann ein weiteres wichtiges Anliegen: „Betonen Sie, dass Sie als Makler auf der Seite Ihrer Kunden stehen und dass es ein Skandal wäre, wenn der Gesetzgeber sogar vorschreibt, dass Versicherer an Ihnen vorbei Ihre Kunden kontaktieren sollen oder aber als zusätzliche Aufsicht eingesetzt werden.“  

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