Deutsche ratlos bei Renditen

Investmentfonds von Martin Thaler

Die Deutschen schätzen bekanntlich Sicherheit bei ihrer Geldanlage - dennoch verlieren Kapitallebensversicherungen und Sparbücher ihre Gunst. Bei der Geldanlage scheinen viele zumeist ratlos - eine Chance für Makler.

Wie legen die Deutschen ihr Geld an, fragte die Gothaer Asset Management.

Wie legen die Deutschen ihr Geld an, fragte die Gothaer Asset Management. Foto: Gothaer Asset Management

Sicherheit und Flexibilität – fragt man die Deutschen, welche Prioritäten sie bei der Geldanlage setzen, werden mit überwältigender Mehrheit diese beiden Aspekte genannt. Gefragt wurde nun wieder – diesmal vom Umfrageinstitut forsa, das im Auftrag der Gothaer Asset Management die Deutschen erneut nach ihrem Anlageverhalten befragte.  

Das Ergebnis: Der überwiegende Teil der Deutschen setzt auf Sicherheit ((52 Prozent), wenn auch mit leicht nachlassender Tendenz im Vergleich zum Vorjahr (54 Prozent). Der Wunsch nach einer hohen Rendite ist eher nachrangig, gerade einmal neun Prozent (2017) nannten ihn (Vergleich: 2016 waren es acht Prozent). Wichtig indes der Punkt Flexibilität: Diesen nannten 32 Prozent der Befragten als vorrangig (2016: Prozent).  

Offensichtlich glauben viele Deutsche dabei nicht mehr daran, dass Kapital-Lebensversicherungen dem Kundeninteresse entsprechen. So musste die Lebensversicherung einen spürbaren Bedeutungsverlust bei den bevorzugten Anlageformen der Deutschen hinnehmen. Nur noch 29 Prozent gaben an, ihr Geld hier zu investieren – im Vorjahr waren es noch 34 Prozent.  

Dennoch: Damit ist die Lebensversicherung immer noch viertbeliebteste Anlageform – nur knapp hinter Bausparverträgen und Immobilien (jeweils 30 Prozent), jedoch weit hinter Sparbüchern (45 Prozent). Doch auch Anlegers Liebling musste im vergangenen Jahr Federn lassen – drei Prozent weniger gaben im Vergleich zum Vorjahr an, ihr Geld hier anzulegen.  

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