Baloise will Millionen in StartUps stecken

Versicherungen von Martin Thaler

Die Schweizer wollen ihre digitale Entwicklung vorantreiben. Bis 2021 will man eine Million zusätzliche Kunden haben. Ein erstes StartUp in Deutschland wurde bereits gegründet.

Die Baloise Group will 50 Millionen Schweizer Franken in StartUps stecken.

Die Baloise Group will 50 Millionen Schweizer Franken in StartUps stecken. Foto: Baloise

Die Baloise Group will ihre digitale Weiterentwicklung vorantreiben. Zu diesem Zweck will das Unternehmen 50 Millionen Schweizer Franken in StartUps aus Europa und den USA stecken. Zu diesem Zweck gehen die Schweizer, die auf dem deutschen Markt mit der „Basler Versicherung“ vertreten sind, eine Investmentpartnerschaft mit der Investment- und Beratungsfirma Anthemis Group ein, wie das Unternehmen mitteilte.  

Auf ihrem Investorentag im Oktober vergangenen Jahres hatte die Baloise ihre „Simply Safe“-Strategie bekannt gegeben, die auch die jetzt vorgenommenen Digitalisierungspläne umfasst. Ziel dieser Strategie ist auch die Ausweitung des Kundenstamms. Dieser soll bis 2021 um eine Million (30 Prozent) wachsen – unter anderem durch eine maßgeschneiderte Omnikanal-Kommunikation sowie innovative Produkte und Dienstleistungen.  

Anfang Februar hatte die Baloise bereits die Gründung des Versicherungs-StartUps „Friday“ bekannt gegeben. Dieses soll in Deutschland im ersten Quartal 2017 mit einer Motorfahrzeugversicherung an den Markt gehen und unter der Leitung von Christoph Samwer stehen.   

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