Hier kommt Flypper

Top News Versicherungen von Martin Thaler

Dominik Groenen will mit seinem Digitalversicherer bereits in diesem Jahr durchstarten. Im procontra-Interview erzählt er, auf welche Produkte er setzt und warum auch Makler bei ihm eine Rolle spielen werden.

Dominik Groenen will bereits 2017 mit seinem Digitalversicherer durchstarten.

Dominik Groenen will bereits 2017 mit seinem Digitalversicherer durchstarten. Foto: Screenshot Vimeo/ Flexperto

Procontra: Herr Groenen, blicken wir noch einmal zurück. Was ist in den vergangenen Monaten passiert?  

Dominik Groenen: Ich habe mir die vergangenen Monate verschiedene Märkte angeschaut. Beispielsweise Asien, wo es mit Zhong An den ersten digitalen Versicherer gibt. Oder dann der Hype mit Lemonade in den USA. Und auch in Gesprächen mit StartUps wie Clark und Knip habe ich dann festgestellt, wo die Schwierigkeiten liegen. Irgendwann gelangt man an den Punkt, wo man merkt: Es geht einfach nicht mehr mit den bestehenden Versicherern. Ich habe jetzt mittlerweile meine Anteile an massUp verkauft und konzentriere mich ausschließlich auf mein neues Projekt, die Gründung eines Digitalversicherers.  

Procontra: Und wie sieht da der momentane Stand aus?  

Groenen: Stand heute ist:  Wir sind fast fertig zum Start. Meine ursprüngliche Planung sah ja vor, dass wir 2018 loslegen, aber jetzt kann ich sagen, dass wir auf jeden Fall alles daran setzten  noch in 2017 zu starten.  

Procontra: Wie sieht es mit einem Namen aus?  

Groenen: Auch da haben wir einen gefunden: flypper.  

Procontra: Warum flypper?  

Groenen: Wichtig war für uns, einen Namen zu finden, der erst einmal positiv behaftet ist. Wichtig war für uns auch, dass wir die entsprechenden Domain-Adressen bekommen – die konnten wir mittlerweile auch vom Vorbesitzer erwerben. Entscheidend sind auch die Eigenschaften, die mit dem Namen verbunden sind. Ich habe mich intensiv mit dem Verhalten von Delfinen beschäftigt. Sie sind hilfsbereit, aktiv, anpassungsfähig, freundlich, flexibel, kooperativ und sozial. Den Namen haben wir dann noch abgewandelt, das Y soll den Bezug zur Generation y herstellen.  

Procontra: Welche Entscheidungen haben Sie sonst noch getroffen?  

Groenen: Angesiedelt ist das  Unternehmen in Hannover. Zum einen ist Hannover in letzter Zeit für mich so etwas wie eine zweite Heimat geworden, zum anderen ist es auch eine Versicherungsstadt. flypper wird zudem zuerst einmal in Deutschland starten. Das liegt einfach daran, dass ich den deutschen Markt am besten kenne. Hier weiß ich, worauf ich mich einlasse.  

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