Die 10 wichtigsten Risiken für deutsche Firmen

Berater von Martin Thaler

Gewerbemakler aufgepasst: Wer seine Gewerbekunden adäquat beraten möchte, muss ihre Sorgen kennen. Aufschluss hierüber gibt das Allianz Risk Barometer, das nun für das Jahr 2017 neue Ergebnisse lieferte.

Welche Sorgen haben die deutschen Unternehmer?

Welche Sorgen haben die deutschen Unternehmer? Foto: SD-Pictures - Pixabay.de

Wer als Gewerbemakler tätig ist, sollte die Sorgen seiner Kunden genau kennen, um entsprechend hierauf reagieren zu können. Doch was sehen deutsche Unternehmen mit Sorge, welche Gefahren schätzen Sie als besonders schwerwiegend ein?

Aufschluss hierüber gibt das Allianz Risk Barometer, das nun die wichtigsten Unternehmensrisiken für das Jahr 2017 zusammengetragen hat. Mehr als 1.200 Risikoexperten aus 55 Ländern wurden hierzu befragt.  

Für deutsche Unternehmer ändert sich an der Spitze wenig: Weit oben findet sich immer noch die Betriebsunterbrechung  – denn der Stopp der Produktion etc. infolge eines Feuers, einer Explosion oder eine Naturkatastrophe bedeutet für die Unternehmen in der Regel hohe Kosten. 40 Prozent der deutschen Unternehmer nannten die Sorge hiervor.  

Doch die Gefahren für den Betrieb beschränken sich nicht nur auf Feuer und Naturkatastrophen – insbesondere, da viele Werte der Unternehmen mittlerweile immaterieller Natur sind, beispielsweise in Form von Daten vorliegen. Nicht verwunderlich also, dass Cybervorfälle ganz vorne unter den Sorgen der Unternehmer zu finden sind (44 Prozent). 

Als weitere große Risiken wurden Cybervorfälle, politische Risiken und neue Technologien genannt. 

Die zehn wichtigsten Risiken 2017 für deutsche Unternehmen

 

PlatzRisikoT
1Cybervorfälle44%
2Betriebsunterbrechung40%
3Marktentwicklungen (z.B. Volatilität, Marktfluktuation)39%
4Rechtliche Veränderungen (z.B. Wirtschaftssanktionen)33%
5Makroökonomische Entwicklungen (z.B. Anstieg der Rohstoffpreise)23%
6Politische Risiken (z.B. Terrorismus)19%
7Neue Technologien (z.B. 3D-Druck, Drohnen)18%
8Naturkatastrophen16%
9Reputationsverlust oder Beeinträchtigung des Markenwerts15%
10 Brexit, Zerfall der Eurozone13%




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