Rente: 6 Änderungen, die 2017 wichtig werden

Versicherungen von Martin Thaler

Nicht nur hinsichtlich neuer Regulierungen oder beim Thema Pflege ändert sich 2017 einiges. Auch beim Thema Rente gilt es 2017 einige Punkte zu beachten.

Sechs Änderungen gibt es 2017 bei der Rente, die man im Kopf behalten sollte.

Sechs Änderungen gibt es 2017 bei der Rente, die man im Kopf behalten sollte. Foto: wilhei - pixabay.de

2017 stehen nicht nur Reformen zum Thema Pflege und die Umsetzung der MiFID-Richtlinie (Markets in Financial Instruments Directive) in deutsches Recht an, auch in puncto Rente stehen einige Änderungen ins Haus.   Welche das sind, hat die Deutsche Rentenversicherung Bund einmal zusammengetragen.  

1.     Anhebung der regulären Altersgrenze  

Für die Regelaltersrente steigt die Altersgrenze 2017 auf 65 Jahre und sechs Monate. Das gilt für Versicherte, die 1952 geboren wurden und im nächsten Jahr 65 Jahre werden. Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich das Eintrittsalter weiter. 2031 ist die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht.  

2.     Anhebung für die Altersgrenze für die Rente ab 63

Auch bei der abschlagsfreien Altersrente für langjährig Versicherte ab 63 steigt die Altersgrenze weiter an – auf 63 Jahre und vier Monate. Das gilt für Versicherte, die 1954 geboren wurden und im nächsten Jahr 63 werden. Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich das Eintrittsalter um je zwei weitere Monate. 2029 ist dann die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht ist.  

3.     Arbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus

Arbeitnehmer haben ab 1. Januar 2017 die Möglichkeit, ihre Rente zu erhöhen, wenn sie nach Erreichen der regulären Altersgrenze während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung entrichten. Derzeit zahlt keine Rentenversicherungsbeiträge mehr, wer über die reguläre Altersgrenze hinaus noch arbeitet und bereits eine volle Altersrente bezieht.  

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