Kfz: Wechselwillige zog es zu diesen Versicherern

Versicherungen von Martin Thaler

Einer neuen Studie zufolge gab es 2016 mehr Wechselwillige im Bereich der Kfz-Versicherung als noch 2015. Bestimmte Anbieter wurden dabei besonders häufig in die nähere Auswahl einbezogen.

Einer Studie zufolge gab es 2016 9,3 Millionen Wechselwillige in der Kfz-Versicherung.

Einer Studie zufolge gab es 2016 9,3 Millionen Wechselwillige in der Kfz-Versicherung. Foto: Gellinger - Pixabay.de

Wer 2016 seine Kfz-Versicherung wechseln wollte, hat sich in den meisten Fällen zumindest mit den Angeboten der HUK-Coburg beschäftigt. 38 Prozent der Wechselwilligen zogen den Coburger Versicherer bei ihrer Auswahl zumindest in die nähere Wahl. Dies geht aus der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2016“ hervor, die das Marktforschungsinstitut YouGov nun vorlegte.  

Hinter der Huk landete deren Online-Tochter Huk24, die 32 Prozent der Wechselwilligen bei ihrer Auswahl berücksichtigen. Auf den folgenden Plätzen landeten die Allianz (28 Prozent), der ADAC (27 Prozent) sowie die CosmosDirect (22 Prozent).  

Ausschlaggebend für einen Wechsel war für die meisten Versicherten wieder einmal der Preis. Der Wunsch nach Kostenersparnissen war für 70 Prozent der Versicherungsnehmer der Grund, sich nach Alternativen zu ihrer bestehenden KfZ-Versicherung umzuschauen.  30 Prozent gaben an, einen Versicherungswechsel aus Gewohnheit in Betracht zu ziehen, lediglich fünf Prozent nannten schlechte Erfahrungen mit ihrer Versicherung, beispielsweise bei der Schadensabwicklung oder Betreuung, als ausschlaggebende Ursache. Bei jungen Menschen unter 30 ist dieser Anteil allerdings fast doppelt so hoch (9 Prozent).  

Die Wechselbereitschaft wird in diesem Jahr ein wenig höher eingeschätzt als im Vorjahr. Insgesamt gab es laut YouGov insgesamt 9,4 Millionen Wechselbereite, davon 3,6 Millionen, die 2016 konkret einen Anbieterwechsel planen bzw. bereits vollzogen haben (2015: 3,1 Millionen). 

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