KanAm grundinvest peilt "Punktlandung" an

Investmentfonds von Martin Thaler

93 Prozent des Immobilienvermögens hat der sich in Abwicklung befindende Immobilienfonds bislang nach eigenen Angaben verkaufen können. Nun kamen drei weitere Gebäude hinzu.

In Rotterdam konnte KanAm ein Hochhaus (Delfste Poort) verkaufen.

In Rotterdam konnte KanAm ein Hochhaus (Delfste Poort) verkaufen. Foto: 3093594 - pixabay.de

Der KanAm grundinvest Fonds meldet weitere Immobilienverkäufe. Der offene Immobilienfonds, dessen Abwicklung zu Ende des Jahres abgeschlossen sein muss, gab bekannt, drei weitere Gebäude aus dem Fondsbestand verkauft zu haben.  

Bei den Gebäuden handelt es sich um den Geschäftskomplex 1350-1360 Boulevard René-Lévesque Ouest im kanadischen Montreal sowie um das Hochhaus Delftse Poort in Rotterdam. Bereits Anfang Dezember hatte KanAm bekannt gegeben, ein aus vier Immobilien bestehendes Portfolio in Luxemburg an die Deka Immobilien verkauft zu haben. 

Damit hat der Fonds 93 Prozent seines Bestandes veräußern können, wie das Unternehmen mitteilte.  

Bei KanAm gibt man sich zuversichtlich, auch die verbleibenden fünf Immobilien im Bestand noch verkauft zu bekommen. In einer Pressemitteilung wird von einer „Punktlandung“ gesprochen. So sei man für das größte der verbliebenden Objekte in „konkreten Verkaufsverhandlungen“.  

Die erzielten Erlöse könnten aufgrund Kaufpreiseinbehaltungen und Abschlagszahlungen wie Quellensteuer in den unterschiedlichen Steuersystemen, nicht mehr in diesem Kalenderjahr abgerechnet werden, teilte KanAm mit. Sie würden somit als liquider Teil des Sondervermögens mit dem Verwaltungsmandat zum Jahreswechsel auf die Depotbank M.M.Warburg & CO übergehen.

Die Fondsberatung Drescher & Cie hatte in einer Studie dargelegt, dass die Veräußerung aller Immobilien bis zur Übergabe an die Depotbank bei den großen drei offenen Immobilienfonds in Abwicklung (KanAm, CS Euroreal, SEB Immoinvest) bei KanAm am realistischsten sei. 

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