Schadenregulierung: Kleinlich, aber gut

Versicherungen von Martin Thaler

Wenn es für KfZ-Besitzer um die Regulierung von Schäden geht, zeigt sich die große Mehrheit mit ihren Versicherungen zufrieden. Eine bestimmte Werkstatt will sich allerdings nur ein kleiner Teil vorschreiben lassen.

Eine überwältigende Mehrheit der KfZ-Besitzer zeigt sich mit der Schadensregulierung zufrieden.

Eine überwältigende Mehrheit der KfZ-Besitzer zeigt sich mit der Schadensregulierung zufrieden. Foto: Ryan McGuire - pixabay.de

Die meisten Autofahrer werden diesen Moment irgendwann einmal erlebt haben oder noch erleben: Eine kurze Unaufmerksamkeit reicht und schon hat das eigene Auto einen Schaden davongetragen. Diesen gilt es von der Versicherung nun regulieren zu lassen.  

Doch wie bewerten die Versicherungskunden die Schadensregulierung? Prinzipiell sehr gut, wie eine Studie (Trend-Tacho-Studie) der Zeitschrift „kfz-betrieb“ sowie der Sachverständigenorganisation KÜS zeigt. Dieser zufolge erklärten 97 Prozent aller Befragten, mit der Schadensabwicklung ihrer Versicherung zufrieden gewesen zu sein. Ein wahrlich gutes Zeugnis, das die Kunden den Versicherungen hier ausstellen.

Grund zum Meckern gibt es aber offenbar dennoch: So erklärten 30 Prozent der Befragten, dass die Versicherungen Einfluss bei der Schadenregulierung ausgeübt hätte – zwei Drittel störten sich allerdings nicht hieran.   Zudem gaben 56 Prozent an, dass die Versicherungen bei der Regulierung „kleinlich“ seien. Weitere 57 erklärten, dass sie sich im Schadenfall nicht die Werkstatt vorschreiben ließen.  

Wenn es um Werkstätten geht, liegen die Vertragswerkstätten von Automobilherstellern vorne. Beinahe 50 Prozent der von Versicherungen regulierten Karosserieschäden wurden von diesen repariert.  Es folgen freie Werkstätten (33 Prozent) sowie Karosserie- und Lackbetriebe (15 Prozent). 30 Prozent der KfZ-Besitzer nahmen dabei die Empfehlung bzw. Vorgabe ihrer Versicherung an. 

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare