Die 3 größten Fallstricke beim Wechsel der KfZ-Versicherung

Versicherungen von Martin Thaler

Die Wechselsaison in der KfZ-Versicherung ist da, Millionen KfZ-Besitzer können noch bis Ende November ihre Versicherungen wechseln. Dabei gibt es allerdings ein paar Punkte zu beachten.

Der BdV hat die größten Fallstricke beim Wechsel der KfZ-Versicherung zusammengestellt.

Der BdV hat die größten Fallstricke beim Wechsel der KfZ-Versicherung zusammengestellt. Foto: Gadini - pixabay.de

Der Herbst ist unzweifelhaft in Deutschland angekommen und somit rückt auch der 30. November immer näher: Das Datum, bis zu dem die deutschen PkW-Besitzer noch Zeit haben, ihre KfZ-Versicherung zu wechseln.  

Welche Irrtümer dabei tunlichst vermieden werden sollten, hat nun der Bund der Versicherten zusammengetragen. Die häufigsten Fallen:  

1.     Der bisherige Schadensfreiheitsrabatt ist bei einem Wechsel nicht immer garantiert. Beispielsweise würden laut BdV Versicherungen  Sondereinstufungen für einen Zweitwagen bei einem Wechsel dem neuen Versicherer nicht mitteilen. Stattdessen würden nur der tatsächliche Schadensfreiheitsrabatt ab Vertragsbeginn sowie belastende Schäden übermittelt.

2.     Ein Wechsel der Versicherung kann zu einer schlechteren Einstufung des Schadensfreiheitsrabattes führen. Dies liegt an unterschiedlichen Varianten der Rückstufungstabellen, die die Versicherer benutzen. Diese Tabellen geben Aufschluss darüber, um wieviel bei einem Unfall der Schadensfreiheitsrabatt des Versicherten zurückgefahren wird.

3.     Wenn ein sogenannter Rabattschutz mit der Versicherung vereinbart wurde, bleiben Versicherte, die einen Schaden erlitten haben, in ihrer Schadensfreiheitsklasse – sie werden also nicht herabgestuft. Bei einem Wechsel wird dem Nachversicherer allerdings nur der Schadensfreiheitsrabatt bestätigt, der ohne Rabattschutz erfahren wurde. Hier kann also dem Versicherten eine Rückstufung drohen.

Das komplette Merkblatt des BdV finden Sie hier. 

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