Video: BU-Schutz nicht übereilt kündigen!

Berufsunfähigkeit von Martin Morgenstern

Brüchige Erwerbsbiografien - also z.B. der Wechsel von der Festanstellung zur selbstständigen Tätigkeit oder auch Phasen der Arbeitslosigkeit - nehmen zu. Ist dann das Geld knapp, überlegen einige Versicherte, die BU-Police zu kündigen oder zu verkaufen. Welche Alternativen es dazu gibt.

BU kündigen? - Diese Alternativen haben Sie!

BU kündigen? - Diese Alternativen haben Sie. Fotolia / Jeanette Dietl

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte keinesfalls leichtfertig gekündigt werden. Ist man dennoch in der Situation, darüber nachdenken zu müssen, sollten folgende Aspekte bedacht werden:

  • Meist können Verträge bis zu sechs Monate „ruhend“ gestellt werden. Aber in dieser Zeit besteht auch kein Versicherungsschutz! Einige Verträge sehen bei Wiedereintritt eine erneute Gesundheitsprüfung vor. Das kann zu höheren Beiträgen führen.
  • Werden die Beitragsschulden zinslos gestundet, besteht der Versicherungsschutz weiterhin. Aber die Beiträge müssen nachgezahlt werden.
  • Sind BU-Verträge mit Renten- oder Kapitallebensversicherungen gekoppelt, können diese u.U. beitragsfrei gestellt werden.
  • Bevor der komplette BU-Vertrag gekündigt wird, sollte auch geprüft werden, ob die Beendigung einzelner Vertragsbestandteile (z.B. Leistungen bei Unfalltod, dynamische Beiträge) möglich ist.
  • Die Betragshöhe kann auch reduziert werden, indem die vereinbarte Rentenhöhe verringert wird.

Im Video: Rückkauf von BU-Policen: Sinnvoll oder nicht?

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