So nutzen Sie das Cross-Selling-Potenzial bei Steuerberatern!

Berufsunfähigkeit von Michael Fiedler

Welche Themen Steuerberater beschäftigen und warum sie trotz Versorgungswerk Bedarf bei der Arbeitskraftabsicherung haben.

Termindruck und Arbeitsverdichtung kennen auch Steuerberater

Auch Steuerberater kennen Termindruck und Arbeitsverdichtung. Fotolia / Elnur

Digitalisierung, Unternehmensgründung, Nachfolgeregelung oder Regulierungsdruck – liest man als Versicherungsmakler das Programm für den Deutschen Steuerberatertag in Dresden, erinnert das stark an Themenfelder der eigenen Branche: Neben den Änderungen durch die Digitalisierung kommen auch Fragen zur Firmierung, Weiterbildung oder Honorargestaltung zur Sprache.
Es sollte Maklern also nicht allzu schwerfallen, mit Steuerberatern ins Gespräch zu kommen.

Beratungsfalle Scheinsozität

Um Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen, empfiehlt es sich, Expertenwissen zu nutzen. Viele Steuerberater gründen keine eigene Praxis, sondern werden erst einmal Sozius in einer bestehenden Kanzlei. Aber hier ist Vorsicht geboten! Denn es besteht gesamtschuldnerische Haftung. Werden Angestellte Steuerberater im Briefbogen (oder Internetauftritt) aufgeführt und ist nicht erkennbar, dass es sich um Angestellte handelt, können sie als „Scheinsozius“ behandelt werden. Sie haften dann ebenfalls persönlich.

Versorgungswerke für Steuerberater

Der Beruf „Steuerberater“ zählt auch zu den Kammerberufen. Es gibt also berufsständische Versorgungswerke. Wie bei Ärzten oder Zahnärzten, sollten Makler die Webseiten der Versorgungswerke nutzen, um neue Themen für die Zielgruppe zu finden.

Auch hier können Makler als Versorgungswerk-Übersetzer (nach Versicherungsmakler Lars Christiansen) tätig werden. Christiansen schlägt folgende Herangehensweise vor:

  • Selektieren Sie Ihre Kunden nach Bundesland / Tätigkeit
  • Stellen Sie die wichtigsten Informationen der jeweiligen Satzung zusammen
  • Greifen Sie aktuelle Informationen der Versorgungswerke auf (z.B. Rentenkürzungen- bzw. -anpassungen)
  • Schreiben Sie Ihre Kunden in Gruppen an
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