Einkommensvorsorge darf kein Luxus sein

Berufsunfähigkeit von Tim Scherer

Für viele gefährdete Berufsgruppen ist die BU unbezahlbar. Das ist bekannt und sollte nicht daran hindern, das Risiko abzusichern. Körperschutzpolicen zählen zu den jüngsten Alternativen und punkten nicht nur über den geringeren Beitrag.

Quelle Aufmacherbild: Fotolia.de/Michael Schütze

Was haben ein Maler, eine Altenpflegerin und ein Kraftfahrer gemeinsam? Sie alle erzielen ihr Einkommen durch den Einsatz körperlicher und geistiger Fähigkeiten. Dieser Einsatz ist nicht selten hoch. Und zwar dauerhaft. Genau aus diesem Grund haben diese Berufsgruppen noch eine Gemeinsamkeit, die einer Zwickmühle gleicht. Sie tragen zwar das höchste Risiko, im Laufe ihres Erwerbslebens irgendwann berufsunfähig zu werden. Doch eine Vorsorge über eine Berufsunfähigkeitspolice ist selten bezahlbar. In der Folge verzichten viele Risikogruppen ganz auf eine Absicherung.

Doch die Zeiten sind vorbei, in denen Makler ihre Handwerker- und weiteren körperlich tätigen Kunden ohne Absicherung nach Hause schicken müssen. Unter dem Oberbegriff „Alternativen zur BU“ haben die Versicherer in den vergangenen Jahren an Produktlösungen geschraubt, die eine Einkommensvorsorge für genau diese Zielgruppen bezahlbar machen.

Körperschutz – die neue, erste Wahl

Während Erwerbsunfähigkeit oder MultiRisk mittlerweile bekannte Alternativen sind, sind Körperschutzpolicen ein relativ junges Feld. Dabei gibt es kaum eine passgenauere Einkommensvorsorge für die angesprochenen Zielgruppen. Sie leistet bereits dann, wenn eine Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, der Sinne und des Intellekts vorliegt. Beim Kraftfahrer zum Beispiel das Autofahren, bei der Altenpflegerin das Knien und Bücken und beim Maler der Armeinsatz. 

Leistungsstarke Anbieter gehen bei der Definition der Einschränkungen noch weiter. So zählen das Nicht-Sitzen oder Nicht-Stehen bereits als Auslöser der monatlichen Rentenzahlung, ebenso wie ein eingeschränkter Einsatz der Hand. Optionale Bausteine wie die Absicherung schwerer Krankheiten oder Kapitalleistungen erhöhen die Flexibilität der Versicherten.

 

Anschauliches Produkt – einfach erklärt

Die Beratung einer alternativen Einkommensvorsorge mittels Körperschutzpolice gestaltet sich für den Makler zudem deutlich anschaulicher. Dadurch, dass keine abstrakte Berufsbezeichnung, sondern konkrete Fähigkeiten und Tätigkeiten im Fokus stehen, sind Bedarf und Nutzen dem Kunden schnell nahegebracht. Jeder Maler versteht, dass sein Handeinsatz existenziell ist, eine Altenpflegerin, dass sie beim Bücken und Heben nicht beeinträchtigt sein darf, um ihren Beruf auszuüben.

Neben dieser Verständlichkeit und Transparenz punktet das Produkt schließlich im Preisvergleich mit einer BU. In einem Musterbeispiel der Allianz, kann sich eine 30-jährige Köchin eine monatliche Rente von 1.000 Euro bereits ab 37 Euro Monatsbeitrag sichern. Im Eintrittsfall bekäme sie die Rentenzahlung bis zu ihrem 65. Lebensjahr. 

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