moneymeets bekommt Geld aus der Schweiz

Digital von Michael Fiedler

PostFinance, nach eigenen Angaben führend im digital Banking, beteiligt sich am FinTech moneymeets.

moneymeets-Gründer

Gründeten moneymeets: Johannes Cremer und Dieter Fromm. Bild: moneymeets

Dieter von Holtzbrinck Ventures und die Schweizer Woodman Asset Management Group gehören schon zu den Investoren von moneymeets. Nun kommt die Schweizer PostFinance AG hinzu.
Das Unternehmen aus Bern setzt auf digitale Abwicklung von Zahlungsverkehr und zählt mit rund 3 Millionen Kunden zu den führenden Schweizer Finanzinstituten.

 

 

Bank investiert direkt

Ungewöhnlich sei, dass die Bank direkt investiert, so ein moneymeets-Sprecher gegenüber procontra-online. Zwar würden Versicherer direkt in FinTechs investieren, Banken hingegen würden viel eher über Investitionsvehikel agieren.

„Durch die Beteiligung an moneymeets findet ein Wissenstransfer statt, der es uns ermöglicht, unser Know-how im Bereich des Digital Bankings weiter auszubauen und unser bestehendes Angebot noch breiter abzustützen“, so Hansruedi Köng, CEO von PostFinance.

Aus Sicht der Schweizer verschiebt sich der Point of Sale immer mehr vom Offline- in den Online-Bereich, hieß es gegenüber procontra-online.
Das sei ein wichtiger Grund für die Entscheidung gewesen, mit moneymeets zusammenzuarbeiten.
Ebenso wichtig: Die Erschließung neuer Ertragsquellen. Die Schweizer erzielen rund zwei Drittel ihrer Erträge im Zinsdifferenzgeschäft. Angesichts der aktuellen Marktlage ist Diversifizierung dringend geboten.

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